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Fünf Gründe für eine Reise in die Schweiz

Ganz spontan – was fällt Ihnen als erstes ein, wenn Sie an die Schweiz denken? Haben Sie an Berge gedacht? Wenn ja, dann sind Sie damit nicht allein. Laut einer Studie von „Präsenz Schweiz“ und der „input AG“ sind Berge das Erste, das die meisten Deutschen mit der Schweiz assoziieren.

Während 44 Prozent sofort an Berge denken, denken 29 Prozent der Befragten als erstes an die „Schönheit der Landschaft“. Darauf folgen „Käse“ und „Schokolade“. Eigentlich könnte man nach „Schokolade“ schon anfangen zu packen. Doch bevor Sie aufbrechen – hier sind fünf weitere Gründe, warum es sich lohnt, in die Schweiz zu fahren:

  1. Natur

Dass die Schweiz voller Berge ist, weiß man. Doch welche Berge sollte man sich ansehen? Da „alle“ keine zulässige Antwort ist, hier zwei Beispiele:

Da ist natürlich das Wahrzeichen der Schweiz – das Matterhorn. Wie eine Pyramide ragt es alleinstehend heraus und kommt dem Idealbild eines Berges so nah wie kein anderer Berg. Das macht es zum meistfotografierten Berg der Welt.

Im März und Oktober lohnt sich an jeweils zwei Tagen die Reise zum Martinsloch besonders. Denn an diesen Tag scheint die Sonne bei Sonnenaufgang durch das Loch in der Felsformation direkt auf den Kirchturm von Elm. Fotografen und Schaulistige aus aller Welt reisen an, um das ungewöhnliche Schauspiel zu bewundern.

Das Besondere an der Schweiz sind aber nicht nur die schönen Landschaften, Pflanzen und Aussichten, sondern auch die Wanderwege. Insgesamt führen 60.000 km Wanderwege durch die Schweiz. Die Wanderwege werden sorgfältig betreut und helfen Wanderern, die schönsten Stellen zu finden. Verlaufen kann man sich also nur schwer.

Das-Matterhorn in Fünf Gründe für eine Reise in die Schweiz
Das Matterhorn ist eines der Wahrzeichen der Schweiz
  1. Kunst und Kultur

Wer Kunst sehen möchte, sollte Zürich besuchen, eine der wichtigsten Städte für den Handel mit moderner Kunst. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt kommt man am Paradeplatz nicht vorbei. Genau dort befindet sich die Galerie Gmurzynska, eine Galerie für moderne und zeitgenössische Kunst sowie russische Avantgarde.

Die Galerie stellte in der Vergangenheit unter anderem Werke von Malevich, Picasso und Miró aus. Auch das Gebäude, in dem sich die Galerie befindet, spielte in der Geschichte der modernen Kunst eine wichtige Rolle: Dort wurde die Dada-Bewegung gegründet.

Südöstlich von Montreux, direkt am Genfer See, befindet sich das meistbesuchte historische Gebäude der Schweiz: Das Wasserschloss Chillon. Früher war es der Wohnort des Grafen von Savoyen, heute zieht das ungewöhnlich gelegene Schloss Besucher aus aller Welt an.

Sie entdecken unterirdische Gewölbe im Stil gotischer Kathedralen, spazieren durch Verteidigungsanlagen und können sogar einen Blick auf die original erhaltenen Schlafzimmer der früheren Burgbewohner erhaschen.

  1. Bern

Die Altstadt von Bern gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist heute noch nach einem mittelalterlichen Stadtplan angeordnet. Hier sollte man auf keinen Fall den Zeitglockenturm verpassen, aber auch nicht den Käfigturm und den Figurenbrunnen aus der Renaissance. Bern sowie auch Zürich sind ein Shopping-Paradies, doch dazu später mehr.

  1. Zürich

Die Altstadt von Zürich besteht aus verwinkelten Gassen und Gebäuden verschiedener Epochen. Am wichtigsten sind dabei das Zunfthaus, das Rathaus, der alte botanische Garten und natürlich die berühmten Züricher Kirchen: St. Peter-Kirche, Frauenmünster und Großmünster.

Großmünster – deren Türme das Wahrzeichen der Stadt sind – ist eine evangelisch-reformierte Kirche, die in romanischem Stil errichtet wurde. Aber auch hier hat der Dadaismus seine Spuren hinterlassen. 1933 hat der Dadaist Augusto Giacometti die Chorfester für Großmünster gestaltet.

  1. Shopping

Die Schweizer Altstädte sind ein Paradies für alle, die gerne stilvoll einkaufen gehen. In Zürich ist es die Bahnhofsstraße, eine Flanier- und Einkaufsmeile, die einige der umsatzstärksten Läden in ganz Europa beherbergt. Hier finden Sie Designer-Boutiquen, Schweizer Uhren und Schmuck – und natürlich ganz viel Schokolade.

In Bern können Besucher in außergewöhnlichen Kellergeschäften shoppen. Was im Mittelalter als Vorratskeller diente, sind heute Mode-Boutiquen, Weinhandlungen und exquisite Läden.

Wandern oder Entspannen, Kultur erleben oder Einkaufen – wer in die Schweiz fährt, wird einiges erleben. Dazu kommen noch Wintersport, idyllische Seen, beschauliche Bergdörfer und kulinarische Spezialitäten wie Bündner Fleisch und Züricher Geschnetzeltes.

Und natürlich die Schokolade. Denn es waren schließlich die Schweizer, die die Milchschokolade erfanden – die erfolgreichste Schokoladensorte überhaupt. So wird man dem großen Angebot an ausgezeichneter Schokolade kaum entgehen können.

Um zu der Studie vom Anfang zurückzukommen: Das Image der Schweiz war bei den Befragen, die schon in der Schweiz gewesen sind, noch besser als bei denjenigen, die noch nicht da waren. Wenn Sie also jetzt schon von malerischen Berglandschaften und spannenden historischen Denkmälern träumen, dann können Sie sich sicher sein: Die Wirklichkeit ist noch schöner, als Ihre Vorstellung.

Foto: pixabay

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