Stella McCartney für Peta gegen Tierleid – mit Video

Stella McCartney, international gefragte Modeschöpferin und langjährige Peta-Unterstützerin, nimmt die Berliner Fashion Week zum Anlass, junge Designer über die Hintergründe der Pelz- und Lederproduktion aufzuklären. Im Vorfeld der Modemesse schrieb die weltbekannte Modedesignerin an die renommierten Modeschulen Esmod (École Superieure des Arts et Techniques de la Mode) in Berlin und Amd (Akademie Mode & Design) in Hamburg und bot den Schulleitungen an, mithilfe von Peta-Videos zum Thema Pelz- und Lederproduktion das ethische Bewusstsein der Lehrkräfte anzusprechen und die Nachwuchsdesigner umfassend zu informieren.

 

Stella McCartney
Stella McCartney spricht im Peta-Video über die Lederproduktion

Damit appellierte McCartney an die Professoren, Hintergrundinformationen über die Leder- und Pelzproduktion in ihre Studieninhalte einfließen zu lassen und Designmöglichkeiten ohne Tierleid in den Fokus zu rücken. Die britische Modedesignerin, die sich schon ihr ganzes Leben vegetarisch ernährt, setzt in ihren gefeierten Kollektionen grundsätzlich weder Pelz noch Leder ein.

„Heutzutage ist es problemlos möglich, traumhafte Mäntel, attraktive Schuhe und trendige Taschen aus Kunstleder oder Schlangenlederimitat herzustellen, für die keinem Tier ein Haar gekrümmt wird“, erklärt Stella McCartney in ihrem Schreiben an die deutschen Modeschulen.

Im Rahmen der Berlin Fashion Week wird Stella McCartney am 3. Juli zudem den Gewinner des „Designers for Tomorrow“-Awards küren. Aus über 350 Bewerbungen aus ganz Europa hat McCartney gemeinsam mit der Jury fünf Finalisten ausgewählt und – wie sie Peta mitteilt – ihre Einstellung zu Pelz und Leder bereits in ihr Mentoring einfließen lassen. Peta Deutschland e.V. dankt Stella McCartney für ihr Engagement und ihre Verpflichtung zur Nachhaltigkeit, mit der sie eine große Vorbildfunktion einnimmt.

Peta setzt sich dafür ein, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass jedes Jahr über eine Milliarde Kühe, Nerze und Füchse auch für Schuhe und Pelzkrägen namhafter internationaler Designer getötet und oft sogar lebendig gehäutet werden. Häute und Felle von Tieren aus China, Indien und Brasilien werden ohne Rücksicht auf Menschenrechte oder Tier- und Umweltschutzgesetze verarbeitet.

Allergieauslösende Chromrückstände und krebserregende Formaldehyde an Lederartikeln und Pelzen stellen für den Verbraucher ein Gesundheitsrisiko dar. Peta appelliert deshalb an mitfühlende Menschen, keine Lederwaren und Pelze zu tragen, sondern sich für moderne tierleidfreie Bekleidung zu entscheiden.

Foto / Quelle: Peta Deutschland

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