Der Umwelt helfen: So kann man den Modekauf nachhaltiger gestalten

Über fünf Milliarden Kleidungsstücke besitzen die Deutschen und Mode ist zur Massenware geworden. Das bedeutet viel Spaß beim Shoppen, belastet aber auch die Umwelt. Denn die Textilindustrie erzeugt jährlich 1,2 Billionen Tonnen CO2. Das ist mehr, als von Flugzeugen und Kreuzfahrtschiffen zusammen ausgestoßen wird! Wie können Modefans ihre Käufe umweltfreundlicher gestalten? Wir geben Tipps.

Online einkaufen und designen

Das Internet ist inzwischen allgegenwärtig und auch beim Thema Mode ein angesagtes Thema. Dass Shopping übers Netz bequem ist, wissen wahrscheinlich alle Modefans. Aber ist es auch nachhaltig? Klare Antwort: Ja! Denn dank Design-Tools, einer großen Auswahl und Technologien wie erweiterter Realität, mit denen die Kunden Kleidung virtuell anprobieren können und so in der Lage sind, diese perfekt auf die eigenen Bedürfnisse zuzuschneiden, wird nämlich Kleidungsmüll vermieden. So müssen deutlich weniger Modestücke zurückgegeben, umgetauscht oder weggeworfen werden, wenn man über das Internet und dank cleverer Apps bestellt – eine Freude für die Umwelt.

Die Fashion-Industrie verbraucht Ressourcen in unglaublichen Mengen
Die Fashion-Industrie verbraucht Ressourcen in unglaublichen Mengen  (c) pixabay.com

Ist Umweltschutz sinnvoll?

Käufe über das Netz sind definitiv etwas, woran alle Fashionistas sich gewöhnen werden müssen. Wie das Internet Branchen nachhaltiger macht, sieht man nämlich auch an anderer Stelle. Das fängt schon bei Business-Meetings mit Kunden an, die früher stets vor Ort durchgeführt werden mussten – wofür in der Regel bei der Anfahrt sehr viel Benzin verbraucht wurde, was die Umwelt belastet. Heute funktioniert all dies per Meeting über Zoom und andere Apps; der Planet dankt es.

Eine sehr große Industrie, die durch das Internet revolutioniert wurde, ist auch das Entertainment. Videospiele galten zum Beispiel lange als Umweltsünder, da in den Verpackungen viel Plastik benutzt wurde. Inzwischen findet die Mehrzahl der Gaming-Käufe jedoch online statt, wodurch der CO2-Ausstoß der Branche deutlich reduziert wird.

Ähnlich sieht es bei Casinos aus: Glücksspielhallen sind für ihre gehobene Atmosphäre bekannt, doch der Betrieb mit vielen hellen Lichtern, die große Zahl an elektronischen Geräten wie Spielautomaten, das Beheizen der Räume und die Anfahrt vieler Gäste mit dem Auto sind nicht gerade umweltfreundlich. Im Jahr 2020 jedoch gibt es eine große Bandbreite an Spielhallen im Netz, die deutlich klimafreundlicher sind. Inzwischen ist die Auswahl an zertifizierten, kontrollierten und legalen Online Casinos groß und die meisten davon sind mobile Casinos, die auf den Betrieb auf dem Smartphone zugeschnitten sind – egal ob im Bus, in der Bahn oder von Zuhause aus.

Und zuletzt darf man auch nicht vergessen, wie viel umweltfreundlicher auch die Musikbranche geworden ist, seitdem neue Alben nicht mehr als CDs oder gar Schallplatten verkauft werden, sondern als digitale Downloads oder Streams zu jeder Zeit bereitstehen. Insbesondere ältere Semester können ein Lied davon singen, wie viel Platz CDs und andere Tonträger früher in Wohnungen und Häusern einnahmen. Und diese mussten umweltbelastend produziert und ausgeliefert werden. Man sieht: die Umwelt zu schützen liegt im Trend!

Quelle: Pexels

Secondhand einkaufen

Bereits vor einer Weile hat Modelvita von einer Studie berichtet, nach der Nachhaltigkeit das Hauptmotiv der Kunden ist, um Secondhand Mode zu erwerben. Mehr als jeder zweite Mensch in Deutschland hat bereits Secondhand Mode gekauft, fast ein Drittel tut dies sogar regelmäßig. Rund 86 Prozent der Secondhand Käufer geben an, dass sie Kleidung aus zweiter Hand vor allem aufgrund der positiven Effekte für die Umwelt kaufen. Und das ist genau der richtige Ansatz, denn wie bereits erwähnt, gehört die Modeindustrie mit zu den größten CO2-Erzeugern der Welt.

Lokale Mode kaufen

Ganz wichtig ist es auch, wann immer möglich lokal produzierte Mode einzukaufen. Oft werden Kleidungsstücke in Ländern wie China oder Indien produziert, dann aufwändig nach Europa verfrachtet, hier zunächst in Warenhäusern gelagert und erst dann in die Läden gebracht. Das verursacht große Belastungen für die Umwelt. Zum Glück gibt es inzwischen immer mehr Beispiele für lokal produzierte Mode, die zumeist auch über das Internet bestellt werden kann und die einen deutlich kleineren ökologischen Fußabdruck hat als gewöhnliche Massenware. Auch so schützt man den Planeten – und sieht trotzdem ganz schön trendy aus!

Fazit

Mit ein paar Tricks können umweltbewusste Käuferinnen und Käufer den eigenen ökologischen Fußabdruck beim Modekauf deutlich reduzieren. Online designen und shoppen, lokal produzierte Kleidung kaufen und wann immer möglich auf Secondhand umsteigen sind drei gute Tipps, um die Umwelt zu schonen.

Foto / Quelle: (c) pixabay.com

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