Von Kimono bis Hakama – Japanische Mode im Trend

Modedesigner lassen sich für ihre Kreationen von Kulturen aus aller Welt inspirieren. Dabei entstehen besondere Kleidungsstücke, die verschiedene Einflüsse kombinieren und traditionelle Trachten modernisieren. Besonders die japanische Mode liegt seit einigen Jahren extrem im Trend.

Tokio gilt als eine der einflussreichsten Städte der Welt zum Thema Mode, denn im Stadtviertel Harajuku werden regelmäßig neue, mutige Trends geboren. Natürlich traut sich nicht jeder im Lolita-Look aufzutreten oder in knallbunten Farben das Haus zu verlassen, doch die japanischen Modetrends beinhalten auch viele Styles, die deutlich alltagstauglicher sind. Wir fragen uns, warum Japan so einen großen Einfluss auf verschiedene Trends hat und sehen uns einige der beliebtesten Kleidungsstücke im Detail an!

Crazy Fashion Ideas from Japan
Crazy Fashion Ideas from Japan / (c) unsplash.com

Der Hype um Japan

Das Land Japan ist bei einigen Menschen so beliebt, das es einen eigenen Ausdruck für die Fans des ostasiatischen Inselstaats gibt. Man nennt die leidenschaftlichen Japan-Fans liebevoll auch „Otakus“, was im Japanischen eigentlich nur bedeutet, dass man großen Enthusiasmus für ein bestimmtes Thema empfindet – umgangssprachlich könnte man das Wort auch als „Geek“ oder „Nerd“ übersetzen.

Außerhalb des Landes wird der Begriff jedoch spezifische für Japan-Fans eingesetzt, die z. B. gerne Mangas lesen oder Animes ansehen. Die Comic- und Zeichentrickkunst ist eines der Phänomene, das Japans großen Einfluss auf die internationale Medienwelt erklärt. Der spezielle Zeichenstil ist unverkennbar und wird mittlerweile auch von Zeichnern aus anderen Ländern übernommen. Dazu haben die Geschichten ihren ganz eigenen Erzählstil und ein anderes Tempo als bspw. amerikanische Comics.

Japan ist außerdem einer der Vorreiter in der Gaming-Branche. Viele AAA-Games stammen aus japanischen Studios, die zu den größten des Sektors zählen. Unternehmen wie Capcom, Square Enix und Konami sind alle auf der ostasiatischen Insel zuhause. Dazu werden viele Game-Settings in Japan angesiedelt, um die spannende Geschichte und Kultur des Landes in die Handlung einfließen zu lassen. Alleine in den letzten Jahre konnte man den Trend gut beobachten: Spiele wie Ghost of Tsushima oder Sekiro: Shadows Die Twice sind perfekte Beispiele.

Sogar im iGaming sind japanische Motive beliebt. Im Slot Sakura Fortune spielen User an der Seite einer Geisha, die sich in einem japanischen Garten mit Kirschblüten befindet. Das Spiel aus dem Turbico Casino kann ohne Anmeldung gestartet werden, wodurch es zu keinen lästigen Wartezeiten bei der Registrierung kommt. Wer den Flair der japanischen Kultur auf fünf Walzen erleben möchte, ist hier genau richtig.

Modische Inspirationen aus dem Land der Samurai
Modische Inspirationen aus dem Land der Samurai / (c) unsplash.com

Japanische Mode als Streetwear

Die Mode Japans hat es mittlerweile nicht nur auf die internationalen Laufstege geschafft, sondern eignet sich auch hervorragend als Streetwear. Damit das auch außerhalb von Harajuku klappt, sind gemäßigte Farben angesagt, die Kleidungsstücke bestechen aber vor allem mit ihren einzigartigen Schnitten. In Japan wird bei vielen Modetrends auf gerade Schnitte und A-Symmetrie gesetzt, figurbetonte Outfits findet man hingegen nur selten. Dadurch wirken die Kleidungsstücke sehr lässig, leger und cool. Sehr beliebt sind bspw. moderne Variationen des Kimonos.

In Japan wird ein Kimono oder ein Yukata vor allem zu besonderen Anlässen angezogen. Von dem bodenlangen Kleidungsstück, das in traditioneller Form nur geschlossen getragen wird, gibt es jedoch viele Abwandlungen, die sich als sommerliche Jacken anbieten. Diese Kimonos bestehen aus Baumwolle, Leinen oder Polyester und werden wie ein simpler Cardigan getragen. Wer sich für einen gemusterten Kimono entscheidet, sollte das restliche Outfit schlicht halten.

Auch eine Form des Hakama kann immer öfter als modisches Kleidungsstück auf den Straßen entdeckt werden. Ursprünglich handelt es sich dabei um einen Hosenrock, der ebenfalls bei formellen Anlässen getragen wird, dazu aber auch in einigen Kampfsportarten zum Einsatz kommt. Während der klassische Hakama eigentlich wie ein langer Rock aussieht, findet man heute häufig Modelle, die eine große Gemeinsamkeit mit Haremshosen besitzen. Die weiten Hosenbeine und der tiefe Schritt machen das Kleidungsstück extrem bequem und verleihen dem Träger eine ordentliche Portion Coolness.

Ein weiterer Trend kommt zu uns aus Harajuku: Plateau-Schuhe. Diese sind in Europa zwar nichts Neues, waren aber spätestens seit der Jahrtausendwende nicht mehr in Mode. Heute sind die Treter mit dicker Sohle jedoch wieder im Kommen und das dank der japanischen Vorbildwirkung. Plateau-Sohlen werden mittlerweile einfach auf jede Art von Schuh gesetzt, weshalb es sogar Old Skool Vans und Converse Chuck Taylors mit Absatz gibt. Wer einen extravaganten Auftritt hinlegen möchte, findet sogar Plateau-Schuhe mit durchsichtigen Sohlen, in denen Plastikfische umherschwimmen.

Japan ist ein Trendsetter in vielen Bereichen des Lebens. Die japanische Küche gilt als besonders schmackhaft und gesund, japanische Spiele machen einen essentiellen Teil der internationalen Games-Branche aus. Dazu hat sich der Zeichenstil aus Mangas und Animes auf der gesamten Welt verbreitet und wird von vielen Künstlern aus anderen Ländern nachgeahmt.

Auch die japanische Mode hat auf den Laufstegen der Welt Einzug gehalten und ist Teil der modernen Street Fashion geworden. Mit geraden, weiten Schnitten, a-symmetrischen Designs und coolen Mustern punkten die Outfits auch außerhalb Japans. Traditionelle Kleidungsstücke wie der Kimono oder der Hakama werden in modernen, schlichten Varianten zum Teil der Alltagsmode.

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