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Pololo unterstützt Bündnis für nachhaltige Textilien

Bundesminister Dr. Gerd Müller hat bei der Gründungsveranstaltung des „Bündnisses für nachhaltige Textilien“ am 16. Oktober 2014 im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin klargestellt, dass es ihm um ein „Bündnis der Fairness“ im Kontext einer konkreten Entwicklungspolitik geht.

Verbesserungen gemeinsam Schritt für Schritt umsetzen
Niemand könne wollen, dass in den Herstellerländern „Menschenrechte mit Füßen getreten, Menschen ausgebeutet oder vergiftet werden“. Es gilt nun, Verbesserungen „gemeinsam Schritt für Schritt“ umzusetzen. Die Pololo OHG als Anbieterin von nachhaltigen Kinderschuhen mit einem hohen ökologischen und sozialen Anspruch entlang der gesamten Prozesskette, unterstützt daher ausdrücklich das „Bündnis für nachhaltige Textilien“ und hat sich zur aktiven Mitwirkung bereit erklärt. Nach BMZ-Angaben gibt es rund 30 Unternehmen bzw. Organisationen als Erstunterzeichner.

Ein Anfang muss gemacht werden
Laut Dr. Müller sei es zu respektieren, wenn sich Verbände und Unternehmen noch Zeit mit der Entscheidung über einen Beitritt zum Bündnis lassen möchten. Aber Verbraucher hätten ein Recht darauf, dass gemeinsam Verbesserungen erreicht und mehr Transparenz für die Kaufentscheidung geschaffen werden.
Pololo teilt diese Auffassung und engagiert sich im Interesse der kritischen Kundschaft sowie der Umwelt und sozialen Verantwortung für dieses Anliegen. Pololo-Chefin Franziska Kuntze betont: „Ein erster Schritt in die richtige Richtung muss jetzt getan werden!“

POLOLO-Gründerinnen Franziska Kuntze und Verena Carney
Pololo-Gründerinnen Franziska Kuntze und Verena Carney

Fairness als ein allseitiges Anrecht
Es gebe „keinen Kompromiss bei der Einhaltung von Menschenrechten“, sagt Dr. Müller. Aus Sicht von Pololo muss angesichts der tragischen Vorkommnisse zum Beispiel in unsicheren Textilfabriken in Bangladesch einerseits und der Schadstoffbelastung vieler billig hergestellter Textilprodukte andererseits die Position mancher Kritiker des Bündnisses kritisch hinterfragt werden. So wird behauptet, es sei Mittelstandsunternehmen nicht zuzumuten, sich um die Sicherheitsstandards entlang der dortigen Produktionskette zu kümmern.

Dr. Müller hat zu Recht betont: „Man muss es wollen“. Was im Lebensmittelhandel schon üblich ist, sollte im Textilbereich nicht unmöglich sein. Man könne als KMU übrigens heute durchaus auch in Deutschland bzw. in der EU erfolgreich und transparent produzieren, unterstreicht Franziska Kuntze auf Basis ihrer mehr als zehnjährigen Erfahrung mit der Herstellung von Kinderschuhen in Bayern und in Spanien.

„Es geht um die Frage, ob die Einsparung von Bruchteilen von Cent wichtiger ist als das Wohlergehen der produzierenden und der verbrauchenden Menschen – also Qualität“, sagt Kuntze. Ob es gelingen wird, über das Bündnis schon bald ein entsprechendes gemeinsames Gütesiegel zu etablieren, mag noch umstritten sein – wichtig für Pololo ist, dass jetzt schnell kleine zielführende Schritte unternommen werden, denn schon jeder Teilerfolg ist ein Zugewinn an Lebensqualität sowie Fairness für die Menschen in Fernost, die hiesigen Verbraucher und Hersteller.

Pololo verwendet in der Schuhproduktion ausschließlich natürliche und qualitativ hochwertige Materialien. Das Leder wird grundsätzlich pflanzlich gegerbt und ohne Pestizide behandelt. Es ist hautverträglich, atmungsaktiv, kompostierbar und allergiegetestet. Weil sich Pololo in der Verantwortung für die Umwelt und kommende Generationen sieht, ist die Kollektion nicht nur im Design und Tragekomfort besonders Kinderfreundlich.

Auch wurde die gesamte Produktionskette mit höchstem ökologischen Anspruch konzipiert – beginnend mit dem Entwurf, über die Produktion, den Vertrieb und die Nutzung bis hin zu Entsorgung. Seit über zehn Jahren zeigt Pololo, dass sich schöne und bequeme Schuhe auch ökologisch und sozialverträglich herstellen lassen. Die Pololo-Manufaktur in Bayern, im fränkischen Oberreichenbach in der Nähe von Herzogenaurach, kann nach Absprache gerne besucht werden!

Foto / Quelle: Pololo OHG Franziska Kuntze & Verena Carney, pololo.com

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