Die Baseball-Cap: Eine Erfolgsgeschichte

Einst war sie nur ein nützlicher Sonnenschutz von Baseball-Spielern, heute ist sie längst nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken: Die Rede ist von (Baselball-)Caps. Sie haben sich sogar so weit durchgesetzt, dass zahlreiche Sicherheitsdienste sie tragen.

In Deutschland begann der Siegeszug der Cap in den 1970er-Jahren. Heute wird sie nicht nur von Sportlern, Rappern oder Fashionistas getragen, sondern von allen Bevölkerungsgruppen, unabhängig vom Alter, Geschlecht oder sozialen Stand.

Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich ewig streiten: Die Liebhaber der einzelnen Tragweisen können Stunden über die Vorzüge reden. Über die richtige Trageweise kann man nur sagen: Es kommt drauf an. Und zwar vom Outfit des Trägers.

Wie soll man Caps richtig tragen?

Es klingt wie eine Binsenweisheit, ist aber dennoch sehr wichtig: Die Caps muss zum sonstigen Look passen. Es sieht ungewollt komisch aus, wenn ein Mann mit Anzug, Krawatte und Lederschuhen eine Cap trägt.

Aber auch abgesehen von diesem offensichtlichen Faux-Pas gibt es viele Fallstricke: Der Kappenschirm kann schließlich nach vorne, an der Seite oder auch nach hinten getragen werden. Wer aber schon einen großen Kopf hat, sollte den Schirm nicht nach hinten tragen, da diese Tragweise die Länge und Größe des Kopfes stark betont.

Außerdem muss auch die Kopfform berücksichtigt werden: Wer eine hohe Stirn hat, sollte die Cap nicht zu weit nach oben platzieren, denn dann sieht der Kopf zu gestreckt aus. Das sieht dann nicht vorteilhaft aus.

Wer aber den Schirm lässig zur Seite aufsetzen will, sollte darauf achten, die Kappe nicht zu stark abzuwinkeln; sie sollte nur leicht in Richtung Ohr weisen. Das lockert den Stil in den meisten Fällen auf.

Geschickte Art der Kundenbindung
Geschickte Art der Kundenbindung  (c) pixabay

Die Frisur sitzt – auch unter der Cap

Caps und Frauen – nicht immer eine Liebesbeziehung. Viele Frauen verzichten auf Caps, weil sie um ihre Frisur bangen. Das mag bei manchen Frisuren durchaus der Fall sein, aber: Eine Cap ist eine ideale Alternative zu einem Dutt oder zu einem normalen Zopf.

Beispiel: Viele Frauen, die joggen, stecken ihren Zopf die Öffnung über den Riemenverschluss, so dass er beim Joggen im Takt der Beine wippt. Wichtig auch hier: Die Cap muss zum Outfit passen.

Mode, die sich wandelt, bleibt bestehen

Es ist immer interessant zu beobachten, wie sich Mode im Laufe der Zeit ändert. So hat sich in den letzten Jahren gerade bei der jüngeren Generation durchgesetzt, den Schirm nicht mehr zu biegen. So wirkt sie horizontal und kerzengerade wie ein Brett. Man muss das nicht schön finden, aber dies zeigt eindrucksvoll, dass die Cap lebt.

Es ist aus modischer Sicht schön zu beobachten, dass einzelne Accessoires sich immer anpassen. Denn das ist ein Zeichen, dass die Mode lebt und uns auch noch in mehreren Jahrzehnten erhalten bleibt. Daher: Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn Menschen ein bereits bekanntes Produkt neu interpretieren und ihre eigenes Mode-Statement setzen.

Caps bedrucken und Gemeinschaftsgefühl stärken

Grundsätzlich kann jeder eine Cap benutzen, auch aus Marketing-Gründen oder um ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen, etwa bei einem Kegelverein oder einem Sportverein. Dafür muss man nur die Caps bedrucken lassen und zu gemeinsamen Veranstaltungen tragen.

Denn zu einem Gemeinschaftsgefühl gehört auch die (äußerliche) Abgrenzung zu anderen Gruppen. Aus Corporate-Identity-Gründe ist es meistens egal, wie die Mitglieder der Gruppe die Cap tragen – Hauptsache sie wird getragen. Mehr Informationen finden Sie bei Maxilia.

Foto / Quelle: (c) pixabay

 

 

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