Schönheit ist nicht maskenhafes Schönheitsideal
Dove enthüllt mit „The Beauty Machine“, wie Algorithmen ein einheitliches Schönheitsideal verstärken, und lädt Frauen mit einem offenen Casting dazu ein, ihre individuelle Schönheit sichtbar zu machen.
Algorithmen treiben uns immer schneller in Richtung eines einzigen Schönheitsideals. Sie belohnen immer wieder die gleichen Gesichtszüge, Körperbilder und Ästhetiken und prägen so die Inhalte, die wir täglich in unseren Social-Media-Feeds sehen. Das Ergebnis: eine visuelle Monokultur, die Individualität in den Hintergrund rückt und unrealistische Standards als Norm erscheinen lässt.
„Wir Menschen vergleichen uns ständig mit anderen, das ist ein ganz grundlegender psychologischer Mechanismus, den kann man auch nicht einfach abstellen. Aber was Algorithmen machen, ist, diesen Mechanismus systematisch und unnatürlich nach oben zu schrauben.“
„Wir sehen permanent Gesichter, Körper, Leben, die scheinbar perfekt sind und viel makelloser als wir. Wir fühlen uns dadurch minderwertig und unterlegen.“, sagt Franca Cerutti, Psychotherapeutin und Autorin.

Ist Schönheit wirklich dieses eine Instagram-Face? / © edelman.com
Dove ruft zum offenen Casting
Unter dem Hashtag #DoveOpenCall lädt Dove Frauen dazu ein, ihre persönliche Interpretation von Schönheit zu teilen und Teil der bislang inklusivsten Casting-Initiative der Marke zu werden. So können bestehende Algorithmen weiter herausgefordert und dem Einheitsfeed kann mehr Diversität entgegengesetzt werden – damit sichtbar wird, was #RealBeauty wirklich ausmacht.
„Unser Ziel mit diesem offenen Casting ist es, Frauen darin zu bestärken, Schönheit selbst zu definieren – und nicht von Algorithmen definieren zu lassen. Damit Schönheit für jede Frau eine Quelle der Freude und nicht der Angst wird“, sagt Alissa Martens, Masterbrand Lead EU bei Dove.
Dove Studie zeigt: Der Druck, perfekt zu sein, ist real
Laut dem Dove „The Real State of Beauty“-Report* fühlt sich fast jede dritte Frau (31%) und mehr als jedes dritte Mädchen (37%) in Deutschland unter Druck gesetzt, ihr Aussehen zu verändern, selbst dann, wenn sie weiß, dass ein Bild nicht echt oder durch KI verfälscht ist.
„Wenn wir wollen, dass Frauen sich in ihrer Individualität wohlfühlen, dann reicht es nicht, ihnen zu sagen: Vergleich dich halt weniger. Dann müssen wir dafür sorgen, dass das, was ihnen als Vergleichsmaßstab vorgesetzt wird, echte Vielfalt zeigt und keine algorithmische Monokultur“, so Franca Cerutti.
Quelle / Fotos: edelman.com
