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Bauchfett macht krank

Gesundes Übergewicht gibt es nicht! Nach neuesten Erkenntnissen wurde das Fettgewebe sogar zum größten endokrinen Organ des menschlichen Körpers ernannt (endokrin = siehe Drüsenorgane, die ihre Sekrete ins Blut abgeben). Bei normalgewichtigen Menschen befinden sich ca. 10 bis 15 Prozent des Körperfetts unterhalb der Bauchmuskulatur; auch viszerales Bauchfett genannt.

Dieses Bauchfett ist dafür bekannt, extrem stoffwechselaktiv zu sein. Umso mehr Körperfett wir also haben, desto mehr Stoffwechselprozesse werden im Körper ausgelöst. Wissenschaftler machen gerade diese vermehrte Produktion von Hormonen, Enzymen und Zytokinen für Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ II verantwortlich.

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Gesundes Übergewicht ist ein Mythos!

Einen weiteren Fund machten die Forscher, als sie das Hormon „Leptin“ genauer unter die Lupe nahmen. Lange Zeit galt dieses Hormon bei Experten als das „Abnehm-Hormon“ überhaupt. Leptin ist unter anderem für das Sättigungsgefühl verantwortlich und weißt unseren Körper zusätzlich dazu an, sich von den eingelagerten Fettdepots zu ernähren.

Heute wissen Forscher, dass diese wundervolle Wirkung des Hormons Leptin, bei stark übergewichtigen Menschen ins Gegenteil verkehrt wird. Das Hungergefühl will einfach nicht mehr schwinden und es wird immer mehr und mehr Fett eingelagert. Ein Teufelskreis.

Neueste Untersuchungen fanden jedoch glücklicher Weise heraus, dass schon die leichte Erhöhung des Grundumsatzes durch sportliche Aktivitäten, sowie eine Reduzierung der Kalorienzufuhr, die hormonelle Wirkung von Leptin wieder regulieren kann.

Foto / Quelle: Fotolia © Kzenon, Löwenherz Verlag

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