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Den Immobilienkauf richtig planen

Immobilien sind generell eine gute, solide und krisensichere Investition – darin besteht erst einmal kein Zweifel. „Immobilieninvestition bedeutet aber nicht gleich Immobilieninvestition“, weiß auch Thomas Filor aus Magdeburg.

„Die eigenen vier Wände sind zwar ein Wunsch, den sich viele Deutsche erfüllen wollen und dies auch tun. Nichtsdestotrotz wählen auch viele Deutsche vermietete Wohnungen und Häuser als Kapitalanlage.“

Eine aktuelle, repräsentative Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach mit 1400 Befragten, zeigt, dass derzeit lediglich zwölf Prozent der Deutschen eine vermietete Wohnung oder ein vermietetes Haus besitzen. Das bedeutet, dass Immobilien bei Privatanlegern ähnlich beliebt sind wie Aktien.

Dabei könnten sich interessanterweise rund ein Viertel der Deutschen vermietetes Wohneigentum leisten. „Dieser Zahl stehen allerdings nur fünf Prozent gegenüber, die konkret darüber nachdenken, eine Immobilie als Kapitalanlage zu erwerben“, so der Immobilienexperte Thomas Filor. Doch was hindert Menschen am Immobilienkauf?

Sehr beliebt sind Reihenhäuser mit Garten
Sehr beliebt sind Reihenhäuser mit Garten

„Der Immobilienkauf sollte logischerweise gut durchdacht sein. Viele fürchten organisatorische und gar finanzielle Schwierigkeiten, daß sie sich verzetteln“, weiß Thomas Filor aus Erfahrung. Besonders hoch ist laut der Studie die Angst vor Mietausfällen, beziehungsweise unvorhersehbaren Kosten und somit einer möglichen Verschuldung.

Unterdessen empfinden ein Drittel der Deutschen die Immobilienpreise als zu hoch. Die Studie definiert Menschen, die sich eine Immobilie leisten können folgendermaßen: Jeder, der ab 500 Euro aufwärts zur Verfügung hat, kann sich eine Immobilie leisten.

Gemeint ist damit natürlich die Summe, die nach Abzug von Miete, Heizung, Kleidung und Nahrung sowie weiteren Kosten übrig bleibt. „Die Problematik bei dieser Zahl ist, dass sie keine anderen Anlageformen oder beispielsweise Versicherungen oder andere Kredite miteinbezieht“, erklärt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg.

Er geht davon aus, dass der Anteil gesamtdeutsch betrachtet niedriger ist, aber immer noch groß genug, dass sich die fehlenede Nachfrage nicht alleine durch fehlende Bonität erklären lässt.

Dabei ist dem Magdeburger Immobilienexperten ein Aspekt wichtig, auf den er hinweisen möchte: „Das Risiko steigt, je höher der Fremdkapitalanteil ist. Ein Puffer für individuelle Belastungen ist immer ratsam“, sagt Thomas Filor abschließend.

Foto / Quelle: Thomas Filor

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