Das Kultskirennen „Der Weiße Rausch“ in St. Anton

1.300 Höhenmeter, 150 Meter Aufstieg und eine Rekordzeit von sieben Minuten 40,6 Sekunden, die es zu knacken gilt: Das große Kultskirennen „Der Weiße Rausch“ verlangt Sportlern alles ab und zieht sie doch alljährlich wieder in seinen Bann. Beim Massenstart am 19. April rasen 555 internationale Pistencracks hinunter ins Tal nach St. Anton am Arlberg – ein spannendes Schauspiel auch für die Zuschauer. www.stantonamarlberg.com

Einen neuen Rekord aufstellen oder einfach nur dabei sein? Die jeweilige Motivation ist unterschiedlich, doch einer Sache sind sich alle 555 Teilnehmer bewusst: Dieses Rennen ist nichts für jedermann. Wenn sich Spitzenathleten wie Hobbysportler zum Massenstart am Vallugagrat in ihre Startposition begeben, ist die Anspannung jedem deutlich ins Gesicht geschrieben. Zu Recht.

Denn vor den mutigen Teilnehmern liegt eine neun Kilometer lange Abfahrt mit anspruchsvollen Pistenverhältnissen und gleich 30 Sekunden nach dem Start gilt es, eine 150 Meter lange Anhöhe zu überwinden – den „Schmerzensberg“. Der Startschuss für die große Herausforderung fällt nach Pistenschluss um 17 Uhr. Zuschauer können die Helden des Tages auf einer LED-Leinwand im Zielgelände verfolgen und im Anschluss bei der Siegerehrung und der großen „Weißer Rausch Party“ mitfeiern.

Legendäres Skirennen in St. Anton am Arlberg

Paul Schwarzacher, Mitglied des Trainerteams der österreichischen Ski-Nationalmannschaft, hält mit neun Siegen noch immer den Rekord. Die Spitzen-Zeit von sieben Minuten und 40,6 Sekunden hat jedoch der Deutsche Florian Holzinger im Jahr 2012 aufgestellt.

Zeiten zwischen 11 und 18 Minuten sind guter Durchschnitt, verlieren aber am Ende des Rennens ihre Bedeutung. Hauptsache ankommen heißt es und so sind auch einige verrückt gekleidete Teilnehmer zu beobachten, die sich gelassen eine halbe Stunde Zeit nehmen. Auf der Strecke noch Gegner, liegen sich Sportler im Ziel stolz und erleichtert in den Armen – um vielleicht im kommenden Jahr wieder gegeneinander anzutreten.

Alpin-Triathlon „Arlberg Adler“
Übrigens: „Der Weiße Rausch“ ist eine Disziplin des alpinen Triathlons „Arlberg Adler“. Wer die begehrte Sieger-Trophäe im Spätsommer 2014 in den Händen halten möchte, muss auch beim Halbmarathon Arlberger Jakobilauf am 26. Juli und beim Arlberger Bike Marathon am 23. August noch einmal alles geben.

Etwas weniger extrem ist „Das Murmel vom Arlberg“ an den gleichen Austragungstagen: Hier gelten entschärfte Bedingungen. So auch bei der Mini-Ausgabe des „Weißen Rausch“ für Teilnehmer zwischen 11 und 16 Jahren am 19. April um 16.30 Uhr oberhalb der Sennhütte.

St. Anton am Arlberg ist zur kalten Jahreszeit mit 94 Bergbahnen, 340 Kilometer Abfahrten und 200 Kilometer Tiefschneehängen einer der renommiertesten Wintersportorte weltweit und Treffpunkt für Skibegeisterte aus mehr als 50 Nationen. Langlaufen, Rodeln und Schlittschuhlaufen gehören ebenso dazu wie die legendäre Après-Ski-Atmosphäre, die Tiroler Küche und der alpine Charme.

Im Sommer treffen sich hier auf 1.304 Metern Höhe Wanderer, Kletterer sowie Mountainbiker und Rennradfahrer. Das Wellnesscenter Arlberg-well.com und das multifunktionale Sportzentrum arl.rock machen St. Anton am Arlberg zu einer wetterunabhängigen Feriendestination, die ebenso als Kongressort international anerkannt ist.

Foto / Quelle: TVB St. Anton am Arlberg / Fotograf Josef Mallaun – www.stantonamarlberg.com