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Zeitsprungland: Die kulturelle Vielfalt in der Region Zwickau

Einen Zeitsprung in die eindrucksvolle und einmalige Museenlandschaft der Region Zwickau erleben: 25 Jahre Mauerfall – 25 Jahre deutsche Einheit! Eine Zeit, in der sich vor allem kulturell viel getan hat! Das Zeitsprungland Zwickau hat sich genau diese Wertschöpfung seiner Region besonders ans Herz gelegt und zeigt den Besuchern auf eindrucksvolle Weise seine beispiellose Museenlandschaft, die sich zum Teil an ihren Originalstandorten befindet.

Es gibt viel zu entdecken
Es gibt viel zu entdecken im Zeitsprungland

Die besonderen Alleinstellungsmerkmale der Museen und das einmalige kulturelle Erbe machen das Zeitsprungland einzigartig in Deutschland.

Die beeindruckenden Museen versetzen die Besucher in längst vergangene Jahrhunderte zurück und lassen sie ein Teil der Vergangenheit Südwestsachsens werden.

Besonders authentisch kann man den Schritt in die Vergangenheit im bundesweit einzigartigen Deutschen Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain erleben, das seine Passagiere auf Zeitsprünge durch die Welt der Landwirtschaft vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart befördert.

Die Freilichtmuseumsanlage beherbergt 80 originale Bauten und bauliche Anlagen mit über 100 thematischen Ausstellungen. Das Besondere: Vom Gutshof mit Schloss bis zum Gartenschuppen mit Gerätebestand ist alles original und an seinem ursprünglichen Platz erhalten geblieben und schmiegt sich heute direkt in den Ort ein.

Wer neben dem Sprung durch die sächsische Historie auch einen Sprung in den Rest der Welt machen möchte, ist in der Lichtensteiner Miniwelt herzlich willkommen. Diese feiert in diesem Jahr ihren 15. Geburtstag und bietet über 3.500 Jahre Baugeschichte. Auf dem Gelände führt ein einziger Spaziergang entlang an der Sieben Weltwunder bis zum Opernhaus von Sydney, dem Brandenburger Tor und der Freiheitsstatue im Maßstab von 1:25.

Im angeschlossenen Sternentheater Minikosmos, einem der modernsten Planetarien Sachsens, kann neben einem umfangreichen pädagogischen Angebot für Schulklassen auch „einfach“ nur der Sternenhimmel betrachtet werden. Besonders beeindruckend: Mit Hilfe der neuen Technik und Uniview Programmen können die Besucher bis in die Tiefen des Alls schauen und Sternenbilder in einem Zeitsprung von bis zu 10.000 Jahren vor und zurück bestaunen.

Ihren bekanntesten Sohn Max Pechstein würdigt die Stadt Zwickau im Max-Pechstein-Museum. In dem denkmalgeschützten Museumsgebäude sind über 40 Werke seiner gesamten Schaffenszeit ausgestellt, darunter städtische Bestände an Gemälden, ergänzt durch bedeutende Leihgaben aus Privatbesitz. Das Museum macht darüber hinaus einen Zeitsprung in die kunstgeschichtlichen Epochen von Spätgotik über Klassizismus und Romantik bis hin zum deutschen Impressionismus und Expressionismus.

In Zwickau
In Zwickau befindet sich das Max-Pechstein-Museum

Einen Sprung durch die Jahrhunderte und gleichermaßen durch die Kontinente wagt das Daetz Centrum Lichtenstein, welches wahrscheinlich die weltweit umfangreichste Ausstellung holzbildhauerischer Kunst beherbergt.

Seinen besonderen Fokus legt das Museum auf die Zusammenführung der Kulturen, die durch das Element Holz und Ergebnisse handwerklicher Schnitzkunst vereint werden. Die Besucher bekommen hier Einblicke in die Meisterwerke aus vertrauten und fremden Kulturen aus 35 Ländern. Zeitzeugen des kulturellen Erbes sind vor allem die beeindruckenden Schlösser der Region Zwickau.

Während die Schlösser früher von Fürsten und Königen bewohnt wurden, dienen sie in der Gegenwart als elegante Hochzeitslocations oder Veranstaltungsorte. In dem ehemaligen Residenzschloss der Fürsten von Schönburg-Waldenburg, Schloss Waldenburg, wurde darüber hinaus der bekannte Hollywoodfilm „Grand Budapest Hotel“ gedreht. Die Glauchauer Schlösser bieten heutzutage Raum für spannende Museen und Kunstsammlungen regionaler Künstler sowie musikalische Events in historischem Interieur des 16. bis 19. Jahrhunderts.

Neben dem kulturellen Erbe steht im Zeitsprungland auch die Entwicklung der eindrucksvollen Industriegeschichte im Fokus. Zahlreiche industriekulturelle Museen sind die Zeitzeugen der florierenden industriellen Revolution in der Region Westsachsen, die nur durch den Adel und deren damals außergewöhnlich modernen Zeitgeist möglich gemacht wurde.

Auch hier erleben die Besucher auf einer eindrucksvollen Reise vielfache Zeitsprünge in längst vergangene Zeiten:  Das August-Horch-Museum zeigt die authentische Geschichte der heutigen Firma „Audi“ anhand von über 80 Großexponaten auf und ist europaweit eines der wenigen Museen, das sich an einer originalen Fertigungsstätte befindet.

Im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau wird man heute noch Zeuge der größten funktionierenden Dampfmaschine ihres Typs in Mitteleuropa. Das Bergbaumuseum Oelsnitz ist in Deutschland das einzige Museum seiner Art und verknüpft eine museale Präsentation historischer Daten mit einer technischen Schauanlage und einem nachgestellten Untertagebereich.

Im Textil- und Rennsportmuseum und im Esche-Museum Limbach-Oberfrohna wird den Besuchern die jahrhundertelange Tradition des Webens erlebbar gemacht und mit Hilfe funktionstüchtiger Maschinen sowie Textilsammlungen ein Zeitsprung zurück in die Vergangenheit gewagt. Das Zeitsprungland inzpiriert seine Besucher und entführt sie in das Zentrum und die Heimat großer Geschichten, Legenden und Visionen. Weitere Informationen zu den einzelnen Museen und dem Zeitsprungland erhalten sie Web auf der Homepage.

Foto / Quelle: zeitsprungland.de

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