Neureich: Olufemi holt sich 2.5 Millionen

Bis zu 4,85 Millionen Zuschauer fiebern in der längsten „Schlag den Raab“-Sendung aller Zeiten mit. Und sahen, dass Olufemi aus München nun Millionär ist. In der längsten „Schlag den Raab“-Show aller Zeiten gewinnt der Herausforderer 2,5 Millionen Euro. Um 1.27 Uhr bezwingt der 29-Jährige Sportmanager Stefan Raab nach Nerven aufreibenden 5 Stunden und 27 Minuten im Elfmeterschießen.

28,9 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe verfolgen das Duell zwischen Stefan Raab und dem Deutschen mit nigerianischen Wurzeln. Bei den jungen Zuschauern (14 – 29 Jahre) holt die ProSieben-Show 42,2 Prozent Marktanteil. Insgesamt bis zu 4,85 Millionen Zuseher fiebern mit. Ein zerschlagener Monitor, ein gestauchter Finger und viele unfreiwillige Eis-Bäder im Rhein – die elfte Ausgabe von „Schlag den Raab“ bot neben der höchsten Gewinnsumme aller Zeiten auch einen unglaublich dramatischen Wettkampf.

Herausforderer Olufemi war wohl der Einzige, der zwischenzeitlich noch an seinen Sieg geglaubt hatte. Denn bis kurz vor Schluss scheint Stefan Raab noch wie der sichere Sieger. Der Entertainer gewinnt insgesamt neun von fünfzehn Spielen. Mehr Punkte holt aber sein Herausforderer – im Hauptberuf Marketing-Manager beim Zweitligisten 1860 München. „Das entscheidende Tor kann man auch noch in der 93. Minute schießen“, sagt der 29-jährige gebürtige Hamburger und Ex-St.-Pauli-Kicker nach der Show. Erst in der dreizehnten Runde geht Olufemi erstmals in Führung.

Die Freude ist beim frischgebackenen Multimillionär am Ende umso größer: „Ich bin so glücklich und stolz, das Ganze noch gedreht zu haben“, jubelt der strahlende Sieger im Arm seiner Freundin Melanie (25). Was macht er jetzt mit dem ganzen Geld? „Ich werde mich in aller Ruhe mit meiner Familie beraten. Jeder soll was davon abhaben. Wir gehen ganz solide damit um.“ Selbst äußerster Körpereinsatz hilft Stefan Raab nicht mehr zum Sieg. Beim vorletzten Spiel „Wer weiß mehr?“ zerstört er vor lauter Wut die Scheibe seines Pults und schneidet sich in die Hand.

Beim entscheidenden Elfmeterschießen staucht er sich den kleinen Finger, flachst nach der Show: „Hauptsache ich kann nächste Woche bei der ‚TV total Autoball EM‘ noch ans Steuer.“ Trotz aller Schmerzen nimmt der Entertainer seine Niederlage sportlich: „Olufemi hat das Prinzip der Show begriffen. Du kannst das Spiel immer noch drehen. Mein Glückwunsch. Er hat es sich verdient.“

Fotos: © ProSieben / Willi Weber

Autoren-Avatar
modelvita.com Redaktion
Lifestyle-Blog für Damenmode, Herrenmode, Beauty, Living, Health, Accessoires, Reisen, Trends und mehr…