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Smartphone auch im Urlaub nutzen: Roaming wird günstiger

Nicht nur für Urlauber, sondern auch für Geschäftsleute war das Telefonieren und Surfen mit dem Smartphone im Ausland bisher mit hohen Kosten verbunden. E-Plus hat den ersten Schritt zur Besserung gemacht und die Gebühren, die für das Roaming im Ausland anfallen, abgeschafft. Nun tritt auch die Telekom in diese Fußstapfen.

Chatten muss nicht teuer sein
Chatten im Urlaub muss nicht teuer sein

Die Europa-Flatrate
Bisher gab es bereits Smartphone Tarife, die das Surfen und Telefonieren innerhalb der EU für eine Grundgebühr nutzen. Nun macht es die Telekom möglich, den Tarif auch außerhalb der EU zu nutzen.

Das bedeutet, dass Vertragskunden, die den Tarif „Travel & Surf“ gebucht haben, für 2,95 Euro ein Datenvolumen von 50 MB am Tag zum Surfen nutzen können. Die Flatrate für eine Woche kostet die Kunden 14,95 Euro.

Diese Option beinhaltet ein Datenvolumen von 150 MB. Kunden, die eine Prepaidfunktion nutzen, müssen für die Tagesflatrate 6,95 Euro zahlen. Mobiles Internet ist damit weltweit nutzbar.

All Inclusive
Mit dieser Funktion haben Telekomkunden die Möglichkeit, mit einem Tarif im Ausland zu telefonieren, surfen und SMS zu schreiben. Wer bereits eine „All inclusive“-Flatrate für das Inland gebucht hat, kann diese auch im weltweiten Ausland nutzen. Wer diesen Vertrag über ein Jahr laufen lässt, der kann die Option für eine Grundgebühr von 5 Euro im Monat nutzen.

Bei einer Laufzeit von nur einem Monat beträgt die Grundgebühr 19,95 Euro. Besonders interessant für Vielflieger und Geschäftsleute ist der Tarif „Roaming Global Plus“. Dieser Tarif bietet verschiedene Optionen an, die eine Laufzeit von 24 Monaten beinhalten. Je nachdem, wie hoch das Datenvolumen ist, können die Grundgebühren variieren.

Forderung der EU-Kommission
Die EU-Kommissarin Neelie Kroes und das EU-Parlament haben diese drastischen Preissenkungen gefordert, da die hohen Gebühren für das Surfen und Telefonieren im Ausland bisher umstritten waren. Das Ziel ist es, die Roaming-Gebühren bis zum Ende des Jahres 2015 komplett abzuschaffen.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich das Parlament verschiedene Strategien einfallen lassen. So sollen beispielsweise auch in Discountmärkten zukünftig günstige Tarife für das Ausland angeboten werden. Dennoch sind diese Maßnahmen umstritten, denn die anfallenden Kosten müssen an die Kunden weitergegeben werden. Das kann zu einer Erhöhung der Tarifkosten führen.

Foto: Image courtesy of Gualberto107 / FreeDigitalPhotos.net

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