Sommer und Sonne: So vermeiden sie langfristige Schäden und Hautalterung

Das schöne Wetter macht gute Laune und lädt dazu ein sich auf dem Balkon oder der Terrasse die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Doch die Sonne sorgt nicht nur für einen schönen, gebräunten Teint – die aggressive UV-Strahlung kann der Haut auch langfristige Schäden zufügen und zu vorzeitiger Hautalterung führen.

Im heutigen Fokusthema verraten wir deshalb, mit welcher Pflege die Haut am besten verwöhnt werden sollte, um der lichtbedingten Hautalterung durch Sonneneinstrahlung entgegenzuwirken.

Sonnenbrand und Hautrötungen werden überwiegend durch UVB-Strahlen ausgelöst und sind typische Zeichen dafür, dass die Haut der Sonne zu lange ausgesetzt war. Mit After-Sun-Produkten und Feuchtigkeitspflege bekommt man das Problem zwar normalerweise schon innerhalb weniger Tage wieder in den Griff.

Unsere Haut erholt sich jedoch viel langsamer, als mit bloßem Auge erkennbar. Werden bestimmte Hautzellen der Sonne zu häufig ausgesetzt, kann dies zu lichtbedingter Hautalterung führen – selbst dann, wenn es nicht zu den typischen Rötungen und Verbrennungen der oberen Hautschichten kommt.

Entspannt und sorgenfrei die Sonne geniessen
Entspannt und sorgenfrei die Sonne geniessen  (c) pixabay

Denn die vorzeitige Hautalterung wird besonders durch UVA-Strahlen beeinflusst. Sie dringen tiefer in die Haut ein und können sie langfristig schädigen, ohne dass wir es wie bei einem Sonnenbrand sehen oder spüren. Erst im späteren Verlauf machen sich Folgen wie trockene Haut, Falten, Alters- und Pigmentflecken bemerkbar.

Da wir unser Gesicht, anders als Arme, Schultern und Beine nicht mit schützender Kleidung bedecken können, ist es der Sonne besonders häufig ausgesetzt. „Viele Tagescremes enthalten einen Lichtschutzfaktor von 15 und sind für den normalen Tagesablauf ausreichend.

Wer länger und aktiver in der Sonne verweilen möchte oder Urlaub am Strand macht, sollte seiner Haut einen Intensivschutz mit LSF 50 gönnen.“, erklärt Sarah Zell, Brandmanagerin von Guinot. Wichtig ist auch, dass die Produkte nicht nur gegen UVB-Strahlen, sondern auch gegen UVA-Strahlen schützen und Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe enthalten. „Die Sonnenstrahlen lösen in der Haut oxidativen Stress aus, was dazu führt, dass freie Radikale gebildet werden.

Um die Zellen vor diesen zu schützen, bieten sich Produkte mit Vitamin E oder Vitamin C an. Darüber hinaus helfen Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure, verschiedene Pflanzenextrakte, Ectoin, Polyphenole, Retinol, Q10, Beta-Glucan oder unterschiedlichen Mineralstoffen gegen eine sonnenbedingte Hautalterung.“, empfiehlt Anna Tersteeg, Kosmetikwissenschaftlerin bei DERMASENCE.

Wer sich möglichst lange an schöner, glatter und gesunder Haut erfreuen möchte, sollte frühzeitig beginnen die Haut zu pflegen. Wie wir den individuell benötigten Schutzfaktor unserer Haut selbst bestimmen können, erfahren Sie in der Beauty-Frage der Woche.

Besonders nach sehr sonnigen Tagen ist die Haut abends gestresst. Deshalb sollte die Haut auch nachts mit wertvollen Nährstoffen versorgt werden. „Natürliche Omega-Öle, die reich an Fettsäuren sind, eignen sich perfekt, um die Haut zu regenerieren. Argan-, Jojoba- oder Süßmandelöl sind alle leicht und perfekt an die Lipide unserer eigenen Haut angepasst.“, empfiehlt Dr. Liudmila Korkina, leitende Wissenschaftlerin bei Elixseri.

Wer sich bereits zu lange in der Sonne aufgehalten hat, leidet häufig unter Pigment- bzw. Altersflecken, welche in den meisten Fällen harmlos sind. Viele Frauen stören sich jedoch an den dunklen Verfärbungen auf der Haut, zumal sie eben auch ein Zeichen der Alterung sind. Spezielle Produkte können Abhilfe schaffen und pigmentbedingte Flecken auf der Haut aufhellen.

Vor einer Behandlung sollte jedoch durch einen Arzt sichergestellt werden, dass es sich bei den Flecken um harmlose Pigmentstörungen handelt. Die einfachste Methode für Zuhause sind Bleichcremes, welche Substanzen wie Brunnenkresse und Vitamin C enthalten und die Pigmentierung reduzieren können. Allerdings sollten solche Cremes bevorzugt im Winter angewendet werden, wenn die Haut heller ist als im Sommer.

Foto / Quelle: beautypress.de

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