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Mit regionalen Zutaten der Saison schlank und gesund durch die kalten Tage

Der Herbst läutet den Beginn der kalten und grauen Jahreszeit ein, doch in der Küche wird es nochmal richtig bunt. Auf dem Speiseplan stehen süßes Obst und herzhaftes Gemüse, deftige Gerichte und leckere Heißgetränke, die Leib und Seele von innen wärmen. modelvita zeigt, wie man mit saisonalen und regionalen Zutaten gesund und schlank durch die kalten Tage kommt.

Die goldene Jahreszeit
Goldene Sonnenstrahlen, reife Trauben und Kastanien, Kartoffelfeuer und farbenfrohes Laub auf den Bäumen – eigentlich ist der Herbst eine wunderbare Jahreszeit, wären da nicht die untrüglichen Vorboten des nahenden kalten Winters, die mit sinkenden Temperaturen und kürzer werdenden Tagen aufs Gemüt und aufs Immunsystem schlagen. Mehr denn je sollte man jetzt nach draußen gehen, Sport treiben, sich mit Freunden treffen oder wohlig warm auf’s Sofa kuscheln, damit Stimmung und Abwehrkräfte im grünen Bereich bleiben. Wichtige Zutaten zur Erhöhung des Wohlfühlfaktors liefern die „richtigen“ Gerichte und Lebensmittel, die einen mit vielen Vitaminen durch die „goldene Jahreszeit“ bringen.

Klassisches Herbstgemüse
Allem voran ist es natürlich der Kürbis, der als das klassische Herbstgemüse schlechthin gilt und in Form von Suppen, Gemüsebeilagen oder pikanten Aufläufen die Küche bereichert. Als eine der gesündesten Gemüsesorten gilt die Rote Bete, deren Farbstoff Betacyanin schleichende Entzündungen ausbremst und freie Radikale bekämpft. Die Rote Bete, die mit ihrer leuchtenden Farbe auch optisch ein Erlebnis ist, kann als erfrischend-pikante Smoothie-Bowl mit Ingwer und Avocado genossen werden, aber auch als trendige Vorspeise mit italienischem Hartkäse, Rukola und krossem Brot.

Auch wenn der Kürbis mega im Trend ist, tuts auch die gute alte Kartoffelsuppe
Auch wenn der Kürbis mega im Trend ist, tuts auch die gute alte Kartoffelsuppe  (c) pixabay

Bunte Wurzelknollen
Wer seine schlanke Bikini-Figur in den Winter retten möchte, kann getrost auf die bunten Wurzelknollen der Süßkartoffel zurückgreifen, denn sie enthalten kaum Fett, dafür jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe und wertvolle Spurenelemente. Fertige Würzmischungen, die pikant mit Kreuzkümmel und Paprika abgeschmeckt sind, sorgen für schnellen Genuss und zaubern ruckzuck ein leckeres Süsskartoffel-Puten-Gulasch auf den Tisch.

Hochkonjunktur für Pilze
Auch Pilze haben im Herbst ihren ganz großen Auftritt, egal, ob nun ein würziges Pilz-Risotto mit heimischen Steinpilzen oder ein Rindfleisch-Wok mit asiatischen Shiitake Pilzen auf den Herd kommt. In der ostasiatischen Küche wird der Shiitake seit der Ming-Zeit als Lebensmittel geschätzt und auch bei uns hat dieser Pilz aufgrund seines besonders aromatischen und leicht knoblauchartigen Geschmacks seit vielen Jahren seinen festen Platz auf dem Teller. Ist keine fertige Würzmischung zur Hand, bringen kleine Keimpflanzen wie Rauke, Gartenkresse oder Senf frischen, feinen Geschmack. Diese Microgreens haben eine deutlich höhere Konzentration an Vitalstoffen als ihre großen Verwandten, können mit minimalem Aufwand auf dem eigenen Fensterbrett gezogen werden und machen selbst den urbanen Küchenraum zum Superfood-Garten, in dem auch im Winter geerntet werden kann.

Herbstliches Soulfood
Wer keinen eigenen Garten hat, holt sich die Gemüseklassiker aus dem Kühlregal. Rosenkohl, Brokkoli oder Porree erobern als vertraut-erlesene Geschmacksexplosion die Teller zurück und überzeugen mit neu interpretierten Rezeptideen auch die letzten Skeptiker. Flammkuchen mit Rosenkohl und karamellisierten Walnüssen oder ein schnelles Ratatouille mit Rosenkohl und Minze – wer kann da schon widerstehen?! Alle, die im Herbstblues zu versinken drohen, sollten sich eine herzhafte Soulfood-Pfanne mit Porree, Hackfleischbällchen und Linsengemüse zu Gemüte führen. Lieblingsgerichte, die so lecker schmecken, dass man sich am liebsten „reinsetzen“ möchte, sind Seelenwärmer, die für ein gemütliches Zusammensein mit der Familie und für‘s Wohlbefinden stehen. Das sind Streicheleinheiten für die Seele, bei denen keine Kalorien gezählt werden.

Gut gewürzt
Vorherrschende Gewürze beim Soulfood sind Cayennepfeffer, Zimt oder Muskatnuss, die aber auch bei eher winterlichen Heissgetränken wie Gewürzkaffee oder Kakao Verwendung finden. Die Vielfalt kreativer Kaffeerezepte ist beinahe unerschöpflich, insbesondere, wenn sie per Knopfdruck mit einem modernen Kaffeevollautomaten einfach und schnell zum Genusserlebnis führen. Eine Coffee-App macht das Vergnügen noch smarter, denn die gespeicherten Einstellungen der favorisierten Spezialität bleiben unverändert erhalten und können per Bluetooth-Technik jederzeit problemlos aktiviert werden. Espresso, Honig und eine Messerspitze Ingwer – fertig ist der goldbraune Ginger Honey, der eigentlich nur von einem Chocolat Blanc, einem cremigen Heißgetränk mit Kaffee und weißer Schokolade, getoppt wird. Auch spezielle Wintertees mit Apfel-Zimt Aroma oder Lebkuchen-Geschmack sind genau das Richtige, um Temperatur und Laune zu halten. Damit der Tee so lange wie möglich heiss bleibt, kommt er auf ein Stövchen mit flackernden Kerzen, die nicht nur für die nötige Wärme sorgen, sondern auch wohlige Stimmung verbreiten, wenn von draußen der Regen gegen die Scheiben schlägt.

Foto / Quelle: livingpress.de

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