Echte Musik statt KI: Der Trend zu mehr Authentizität
Ob Videoplattform oder Streaming-Dienst: Heutzutage kann man nicht mehr sicher sein, ob hinter einem Musikstück Menschen oder künstliche Intelligenz stecken. Zudem erhalten die Künstler auf solchen Plattformen eine viel zu niedrige Vergütung für ihr Werk. Daher geht der Trend vieler Musikfreunde zur aktiven Unterstützung echter Künstler, die handgemachte, hochwertige Musik machen. Dies schließt die Nutzung einer Streaming-Plattform jedoch nicht.
Worin liegt das Problem klassischer Musik-Streaming-Dienste?
Musik hören per Smartphone mit einem der großen Streaming-Dienste: Das gehört zum Alltag einfach dazu. Viele Nutzer machen sich dabei jedoch keine Gedanken, welche Künstler sich in den Playlists der Anbieter tummeln und ob die Musiker hinter dem Angebot von ihrer Musik leben können. Denn die Realität sieht alles andere als rosig aus.
Auf allen großen Medien-Plattformen steigt der Anteil an Titeln und Alben, die durch KI erstellt wurden. Einzelne Anbieter halten die Entwicklung auf einem überschaubaren Level, andere unterstützen den Trend sogar. Dies hat mit dem Vergütungsmodell zu tun, da aus einem Pool Geld für jeden einzelnen Stream ausgeschüttet wird. Je mehr KI-Titel gehört werden, desto weniger muss echten Künstlern gezahlt werden. Selbst die großen Stars der Szene erhalten durch das Streaming so oft nur wenige Euro im Monat.

Immer mehr hören Musik per Smartphone
Gibt es gute Alternativen für Musik-Streaming-Dienste?
Musikfans haben es selbst in der Hand, diesen Modus zu fördern oder aktiv etwas für menschliche Musiker und gegen KI-Tracks zu tun. Ein naheliegender Weg wäre es, ganz auf Musik-Streaming-Plattformen zu verzichten. Doch das muss nicht sein. Denn Anbieter wie Qobuz haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine Alternative zu den etablierten Plattformen zu schaffen.
Ob auf dem Desktop-PC, Smartphone oder im Auto: Der Dienst bietet als unabhängige Plattform lossless Music Streaming, die ihre durchschnittliche Vergütung pro Stream offenlegt. Über 100 Millionen Titel stehen zur Auswahl und treffen jeden Musikgeschmack.
Von Klassik über Jazz bis Rock deckt das Spektrum von Qobuz einen riesigen Musikkatalog ab. Neben zwei Abo-Modellen ist auch der klassische Download von Titeln und Alben möglich. Dieser liegt vielen Musikfans am Herzen, die nicht durchgehend auf einen Dienstleister für die Bereitstellung angewiesen sein möchten.
Wertschätzung für menschliche Musik im Vordergrund
Kommerzielle Modelle für das monatliche Streaming sind keine Seltenheit. Nutzer von Qobuz haben allerdings die Sicherheit, zu wissen, wohin ihr Geld geht. Wer früher noch einzelne MP3-Tracks oder physische Alben gekauft hat, der kann so aktiv ein Zeichen setzen und Künstler wirklich unterstützen.
Da Musik omnipräsent ist und durch Smartphones und Tablets einfach mitgenommen werden kann, wird sie oft als Selbstverständlichkeit und somit ohne Wert wahrgenommen. Künstliche Intelligenz dürfte diese Wahrnehmung noch fördern. Dagegen ist ein aktives Statement möglich. Mit echter Wertschätzung für Menschen, die viele Stunden investieren, um Instrumente oder ihren Gesang zu trainieren, wird Musik zu einem noch größeren Genuss.
Mit eigenen Rezensionen auf echte Perlen hinweisen
Ein weiterer Vorteil von Plattformen wie Qobuz ist es, dass der Algorithmus für Empfehlungen nicht allein durch Absprachen im Marketing entsteht. Mit dem Magazin und dem Club der Musik-Streaming-Plattform ist eine aktive Teilnahme möglich. So kann jeder Musikfreund seine persönlichen Highlights im Rahmen von Rezensionen vorstellen. Dadurch lassen sich echte Perlen entdecken, die in der Schwemme von KI-Tracks sonst untergehen würden.
Foto: (c) pexels-jeshoots-7417 (1)
