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Wie extravagant darf ein Businesshemd sein?

Welche Muster, Farben, Schnitte und Styles sind im geschäftlichen Rahmen für Business-Hemden wirklich erlaubt und wie weit darf man sich mit extravaganten Designs aus dem Fernster lehnen? Der Büro-Alltag kann schnell mal, im wahrsten Sinne eintönig werden und so kommt unweigerlich die Frage auf, wie kreativ man bei der Auswahl des Business-Outfits, insbesondere der Hemden sein darf.

Bevor wir dieses Mysterium aufklären, widmen wir uns erst einmal den Tabus. Denn nachdem die No-Gos geklärt sind, hat sich zumindest die Auswahl etwas eingeschränkt.

Die ultimativen No-Gos für Business-Hemden:

  • Schnitte: Kurzarm-Hemden
  • Styles: Casual-Hemden, wie beispielsweise Flanell-Hemden oder Hemden mit aufdringlichen Prints oder Kontrastdetails
  • Stoffe: Leinen und Seide
  • Kragen: Kragenlos, sowie Button-Down-Kragen

Wenn man die oben genannten Tabus bei der Auswahl eines Business-Hemdes beachtet, sind ganz schlimme Fauxpas schon mal ausgeschlossen. Allerdings sollte der Anspruch an seine eigene Hemden-Auswahl deutlich höher sein, als der Triumph sich nur nicht blamiert zu haben.

Es geht nämlich nicht darum EIN passendes Business-Hemd zu finden, sondern um DAS passende, stylische Business-Hemd zu finden, dass über eine Prise Extravaganz zur Unterstreichung der eigenen Individualität verfügt. Es soll ein Outfit mitgestalten, dass sich zwar im Business-Alltag eingliedert, ohne unterzugehen, aber auch heraussticht, ohne provokant zu wirken.

Ohne Zweifel ist es manchmal ein Drahtseilakt, diese Balance beim kreieren des eigenen Outfits zu finden. Beim Kauf des perfekten Hemdes sollte man auf Modelabels zurückgreifen, die ihr Handwerk verstehen und sich auf Business-Kleidung spezialisiert haben, wie beispielsweise Hugo Boss.

So sollte das perfekte Business-Hemd aussehen

Um mutig mit etwas ausgefalleneren Hemden arbeiten zu können, muss man erst einmal wissen, wie ein klassisches Business-Hemd aussehen muss. In der Regel beschränken sich die Schnitte auf Slim-Fit, Regular-Fit und Extra Slim-Fit und decken damit alle Bedürfnisse ab.

Dem eigenen Typ entsprechend, sollte der Schnitt mit Sorgfalt gewählt werden. Dazu sollte das Hemd entweder einen Kent- oder Cut-Away-Kragen haben. Der Cut-Away-Kragen wird auch als Haifisch-Kragen bezeichnet.

Nachdem Schnitt und Kragen-Form klar sind, schauen wir jetzt nach Material, Farben und Muster. Ein hochwertiges Business-Hemd besteht aus Baumwolle, bzw. aus einer Baumwoll-Mischung, in der u.a. Wolle oder Leinen, sowie Elasthan und hochwertige Kunstfasern als Bestandteil erlaubt sind.

Abweichende Materialien sind ein klares Indiz für ein No-Go und sollten vernachlässigt werden. Zu den klassischen Farben gehören helle Blau- oder dezente Pastelltöne, sowie zurückhaltende Musterungen.

 

Mit Businesshemden von Boss sind sie immer auf der richtigen Seite
Mit Businesshemden von Boss sind sie immer auf der sicheren Seite  (c) pixabay

 

Diesen individuellen Spielraum hat man beim Business-Hemd wirklich

Da jetzt klar ist, wie ein klassisches Business-Hemd aussehen sollte, kann man bei Bedarf mit diesem Wissen die Grenzen des Erlaubten ausweiten. Dabei sollten die No-Gos unbedingt die Grundlage für die weitere Auswahl sein. Als weitere Voraussetzung für die Auswahl eines etwas extravaganteren Hemdes sollte ebenso die Branche sein, in der man sich bewegt.

Während in der Kreativbranche durchaus auch mal Sneaker zum Anzug erlaubt sind, kann beispielsweise das Finanzwesen nach wie vor auf den klassischen Business-Look Wert legen. Es ist unbedingt nötig, sich ein Bild seines Umfeldes zu machen, um die Grenzen auszuloten.

Wenn die Branche es zulässt, sind auffällige Hemdfarben, wie beispielsweise dunkle Rot-Nuancen bis sogar Magenta möglich, solange das restliche Outfit passt und auf das zentrale Farb-Highlight abgestimmt ist. Und mit abgestimmt meinen wir, dass der Anzug insgesamt dann eher zurückhaltend ist, denn dass „mehr“ auch mehr hilft, ist hier ganz sicher unpassend.

Zu Hemden mit Mustern darf auch gern im Muster-Mix eine passende Krawatte gewählt werden, um dem Dress den letzten Schliff zu verpassen. Beim Muster-Mix sollte man aber bei Hemd sowie Krawatte mit Fingerspitzengefühl arbeiten, eher eine Disziplin für Fortgeschrittene.

Foto: pixabay

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