Warum erkennen Ärzte diese rätselhafte Frauenkrankheit nicht?
Müdigkeit ohne Grund, Stimmungsschwankungen, Haarausfall, Gewichtszunahme, Konzentrationsprobleme – Millionen Frauen in Deutschland kämpfen mit einer unsichtbaren Belastung, die ihr Leben verändert.
Viele von ihnen laufen jahrelang von Arzt zu Arzt, erhalten Diagnosen wie Erschöpfung, Stress oder „alles normal“ – und doch fühlen sie sich jeden Tag schlechter.
Experten sprechen inzwischen von einer rätselhaften Volkskrankheit, die längst mitten in der Gesellschaft angekommen ist. Nur: Kaum jemand erkennt sie rechtzeitig.
Es handelt sich hierbei meist um eine besondere Form der Schilddrüsenunterfunktion, die sogenannte Hashimoto Thyreoiditis– eine Autoimmunerkrankung, die oft übersehen wird, aber schätzungsweise 8 bis 10 Millionen Menschen allein Deutschland betreffen dürfte.
Dass diese Erkrankung trotz steigender Fallzahlen so wenig Aufmerksamkeit erhält, überrascht Experten. „Wir sprechen über Millionen Betroffene – vor allem Frauen –, und dennoch wird ihr Leiden häufig bagatellisiert“, sagt die ganzheitliche Ärztin und Gesundheitsmentorin Dr. med. Dorothea Leinung.
Das eigentliche Problem
Viele gelten laut Labor als ‚gesund‘ – und fühlen sich trotzdem schlecht. Dr. Leinung kritisiert vor allem die gängige Praxis, Beschwerden ausschließlich über Laborwerte zu beurteilen.
„Frauen kommen mit schweren Symptomen in die Praxis, aber solange der TSH-Wert im Normbereich liegt, heißt es häufig: ‘Alles in Ordnung’. Dabei wissen wir längst, dass Hashimoto weit mehr ist als eine hormonelle Dysbalance.“
Die Folge
- Betroffene fühlen sich nicht ernst genommen.
- Symptome bleiben unbehandelt.
- Lebensqualität und mentale Gesundheit leiden.
- Ganzheitliche Strategien statt isolierter Betrachtung

Betroffene Frauen werden noch immer nur mit Tabletten abgespeist / © Dr. med. Leinung
Die Internistin Dr. Leinung setzt in ihrer Arbeit auf ein ganzheitliches Gesundheitskonzept, das körperliche, hormonelle, mental-emotionale und entzündliche Prozesse gemeinsam adressiert – statt isoliert zu betrachten. Dazu gehören unter anderem:
- Ernährung und antientzündliche Lebensstilfaktoren
- Stressregulation und Nervensystemarbeit
- Stärkung der Darm- und Immunfunktion
- verständliche medizinische Aufklärung
- individuelle Begleitung
„Wenn wir Hashimoto verstehen wollen“, so Dr. Leinung, „müssen wir den ganzen Menschen betrachten – nicht nur ein Laborblatt.“
Warum diese Volkskrankheit jetzt ins öffentliche Bewusstsein gehört
Angesichts steigender Autoimmunerkrankungen und eines wachsenden Informationsbedarfs fordert Dr. Leinung mehr Aufklärung:
„Das Schweigen über diese Krankheit muss enden. Betroffene Frauen brauchen eine fachlich fundiert und liebevolle Begleitung – nicht nur Medikamente. Und sie brauchen Unterstützung, die über Standardwerte und Standardantworten hinausgeht.“
Ein Ausweg liegt in einem ganzheitlichen Gesundheitskonzept, das Betroffene dort abholt, wo sie stehen – individuell, alltagsnah und orientiert an ihren tatsächlichen Bedürfnissen.
Statt pauschaler Empfehlungen braucht es Konzepte, die Körper, Hormonsystem, Immunsystem, Lebensstil und persönliche Belastungen gemeinsam betrachten.
Betroffene profitieren besonders dann, wenn sie nicht nur medizinische Fakten erhalten, sondern ein System an die Hand bekommen, das ihnen hilft, ihre Gesundheit aktiv mitzugestalten.
Über Dr. med. Dorothea Leinung
Dr. med. Dorothea Leinung ist Fachärztin für Innere Medizin, Expertin für ganzheitliche Gesundheit und Schilddrüsenexpertin. In ihren preisgekrönten Onlineprogrammen begleitet sie Schilddrüsenbetroffene dabei, zurück zu sich selbst und in ein gesundes, selbstbestimmtes Leben zu finden.
Auf ihrer Website dorothealeinung.com bietet sie Aufklärung und Begleitung rund um das Thema Schilddrüse und Autoimmunerkrankungen an.
Quelle / Fotos: dorothealeinung.com
