Binz: Historisches Museum mit Flair

Dass Rügens bekanntestes Seebad eine überaus spannende Historie hat, lässt sich bei einem Abstecher ins Museum Binz erfahren. Schließlich lacht über dem Strand entlang der Prorer Wiek ja nicht jeden Tag die Sonne – und so kommt ein Museumsbesuch dem einen oder anderen Urlauber sicher gerade recht.

Für ihren aktuellsten Museumstipp im „RügenInsider-Blog“ hat die Redaktion des Ferienvermittlers Ostseeappartements Rügen deshalb die sehenswerte Ausstellung besucht.

Initiiert vom Förderverein Museum Ostseebad Binz e.V. wird das Museum, das im Kleinbahnhof Binz direkt neben der Touristinfo und der Bibliothek des Ostseebades angesiedelt ist, von der Kurverwaltung betreut. Der Eintritt ist kostenfrei.

Das Museum Binz
Das Museum Binz

Den neugierigen Besucher erwartet eine in verschiedene Themenbereiche gegliederte und bemerkenswert vielfältige Exposition. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden neben riesigen Schauvitrinen voller Zeugnisse aus dem Binz des 19. und 20. Jahrhunderts mehrere szenisch gestaltete Räume.

Und während sich dabei zum Beispiel in der „Fischerstube“ und in der „Bauernküche“ vor allem Mobiliar und Gebrauchsgegenstände aus früherer Zeit finden, thematisieren der „Gründerzeitsalon“ und das „Fremdenzimmer“ die rasante Entwicklung des einstmals verschlafenen „Byntze“ zum „Sorrent des Nordens“.

Die vom Museumsverein mit viel Liebe zusammengetragenen und arrangierten Ausstellungsstücke vermitteln eine eindrückliche Vorstellung von den Anfängen des Reisens und der Entwicklung des Tourismus in Binz und auf der Insel Rügen.

Ein detailgetreu nachgestaltetes Modell des Binzer Kurhauses um 1900 gehört ebenso dazu wie originale Keramik, Geschirr, Besteck, Bücher, Fotoalben und historische Bademode. Sogar einer der früher sehr beliebten einsitzigen Strandkörbe ist zu sehen.

Alle Eisenbahnfans hingegen können sich über alte Schilder und Fahrkarten der Schmalspurbahn freuen, die seit 1895 zwischen der ehemaligen fürstlichen Residenzstadt Putbus und Binz verkehrt und wenig später über Sellin und Baabe bis nach Göhren ausgebaut wurde.

Eine nostalgische Fahrt mit dem „Rasenden Roland“ jedenfalls bietet sich vor oder nach dem Museumsbesuch perfekt an. Alle Infos dazu finden Sie unter ostseeappartements-ruegen.de.

Foto: Ostseeappartements Rügen Vermarktungs-GmbH & Co. KG

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