Schicksal Schuppenflechte

Alleine in Deutschland leiden zwei Millionen Menschen unter Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris). Ansteckend ist die Hauterkrankung nicht, aber das wissen viele nicht. Diana und Caroline erlebten es am eigenen Leib: Neben den körperlichen Symptomen hatten sie tagtäglich mit Ablehnung, Ausgrenzung und Stigmatisierung zu kämpfen.

Um ihnen und anderen Betroffenen eine Stimme zu geben, findet dieses Jahr der 12. Welt-Psoriasis-Tag statt. Er steht unter dem Motto „Verstehen – anerkennen – einbeziehen“ und sein Ziel ist es, über die Erkrankung aufzuklären und Betroffenen so das Leben zu erleichtern.

Nicht ansteckend, aber auch nicht heilbar
Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) ist eine genetisch bedingte und nicht heilbare Autoimmunerkrankung, deren Ursachen noch nicht ganz geklärt sind.

Sie tritt in vielen Formen auf, meistens jedoch als Psoriasis vulgaris, auch Plaque-Psoriasis genannt. Charakteristisch sind dabei klar abgegrenzte, verdickte, rote und schuppende Stellen – meist an Ellenbogen, Knien und Kopfhaut. Diese sogenannten Plaques entstehen, weil sich die oberste Hautschicht viel schneller erneuert als bei gesunder Haut.

Schuppen, Scham und Stigma - Leben mit Schuppenflechte
Schuppen, Scham und Stigma – Leben mit Schuppenflechte

Zwei Frauen, zwei Schicksale
Diana und Caroline – beide kämpften jahrelang gegen mittelschwere Formen der Plaque-Psoriasis. Um zumindest die Symptome zu lindern, erhielten sie verschiedene Therapien. Wie viele andere Patienten berichten sie, dass ein langanhaltender Behandlungserfolg ausblieb.

Ihre Geschichten zeigen aber auch, dass fast das Schlimmste an der Erkrankung der enorme psychische Druck ist, dem die Betroffenen ausgesetzt sind – aus Angst vor den Reaktionen anderer Menschen beim Anblick der betroffenen Stellen.

Diana M. (41): Die 41-jährige hat bereits ihr halbes Leben Schuppenflechte. Kurze Kleidung trug sie nur im blickgeschützten Garten, wo dann auch ihr Sohn mal ins Wasser konnte, denn ins Schwimmbad traute sie sich nicht. Uv-Therapien waren das einzige, was ihr zeitweise Erleichterung brachte, aber der damit verbundene Zeitaufwand und das Hautkrebsrisiko waren ihr auf Dauer zu hoch.

Caroline G. (45): Ende dreißig brach die Schuppenflechte bei Caroline aus. Sie arbeitet in der Lebensmittelbranche, so dass ihr die Hautkrankheit besonders zu schaffen machte. Die ärztliche Beratung enttäuschte sie. Sie fühlte sich mit Cremes und Salben abgespeist, die bei ihr zudem nicht halfen.

Blaues Led-Licht gegen Schuppenflechte
Nach vielen Misserfolgen haben Diana und Caroline eine neue Therapieform mit blauem Led-Licht gefunden, die sie zu Hause anwenden: Das Medizingerät Philips BlueControl erzeugt ein Uv-freies Licht, ohne chemische Zusätze, das körpereigene Prozesse stimuliert und so die Symptome der Schuppenflechte lindert.

Foto / Quelle: philips.de/BlaueLichtTherapie

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