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Gesundheitstrend Fastenkur: Klassisches Fasten fördert Gesundheit und Wohlbefinden

Streng genommen bedeutet Fasten, komplett auf feste Nahrung zu verzichten. In fast allen Weltreligionen gibt es mehr oder weniger festgelegte Fastenzeiten – im Christentum zum Beispiel zwischen Aschermittwoch und Karsamstag, im Islam während des Ramadans (2019 ab dem 5. Mai). Älteste Funde im Hinduismus zeigen, dass dort schon vor mehr als 4.000 Jahren an Vollmond- oder Neumondtagen auf Nahrung verzichtet wurde.

Heutige, gesundheitliche Gründe für eine Fastenzeit sind eine erwünschte Gewichtsabnahme, schönere Haut oder auch der meditative Aspekt einer Fastenkur. Viele Fastenfans nehmen ein Heil- oder Gesundheitsfasten zum Anlass, sich fortan generell gesünder zu ernähren. Auch verzichten die meisten während des Fastens auf Alkohol und Zigaretten.

Fasten nach F.X. Mayr
Das Heilfasten des österreichischen Naturheilarztes basiert auf den drei Säulen Schonung, Säuberung und Schulung. Das bedeutet, dass den Patienten neben der Entgiftung auch gleich ein gesundes Essverhalten beigebracht wird.

Während der Fastenkur gibt es morgens und mittags ein altbackenes Brötchen, bei dem jeder einzelne Bissen mindestens 40 Mal gekaut werden muss. Anschließend darf er mit ein bisschen Milch heruntergeschluckt werden. Ansonsten sind Kräutertees und Gemüsebrühe erlaubt.

Wundermittel für die Gesundheit - die Fastenkur
Wundermittel für die Gesundheit – die Fastenkur  (c) pixabay

Fastenkur nach Buchinger
Otto Buchinger war ein Arzt, der selbst unter Rheuma und damit verbundenen schweren Schmerzen litt. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts fing er an, aus diesem Grund zu fasten und schrieb 1935 ein Buch über seine Methode, den Körper zu reinigen und von Giftstoffen zu befreien.

Bei der Buchinger-Kur werden nur noch Flüssigkeiten zu sich genommen, daher wird sie auch gerne als Saftkur bezeichnet. Aber auch Wasser, Tee oder Gemüsebrühe zählen dazu. Zum Reinigen des Körpers werden Einläufe und Glaubersalz verwendet. Zur Buchinger-Kur gehört auch moderate Bewegung wie Spaziergänge, Pilates oder Yoga.

Intervallfasten
Diese neue Art des Fastens passt sich dem modernen Lifestyle an und wird vorwiegend zum Abnehmen und zur Regulierung des Stoffwechsels eingesetzt. Beim intermittierenden Fasten wird nicht längere Zeit gefastet, sondern nur eine gewisse Anzahl an Stunden pro Tag oder an Tagen pro Woche, um den Insulinspiegel nicht konstant hoch zu halten.

Beispiele sind die 8-Stunden-Diät, bei der man nur während 8 Stunden essen darf, die anderen 16 wird gefastet. Dabei wird in den meisten Fällen auf das Frühstück verzichtet und nur in der Zeit von 12 bis 20 Uhr gegessen. Eine andere Methode des Intervallfastens ist die 5:2 Diät. Hierbei darf man an 5 Tagen pro Woche „normal“ essen, an den anderen beiden wird die Kalorienzufuhr auf 500 bis 600 Kalorien beschränkt.

Basenfasten
Ständige Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme können auf eine Übersäuerung des Körpers hindeuten. Wer seinen Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringen möchte, sollte eine Zeit lang auf säurebildende Lebensmittel verzichten – das heißt auf tierische Produkte, süße Säfte, Alkohol, Zucker und Weißmehl. Obst und Gemüse sowie basische Müslis, Oliven oder Mandeln sind erlaubt.

Foto / Quelle: (c) pixabay / medicalpress.de

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