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Comeback von Abarth

Die Renaissance der Kultmarke Abarth innerhalb der Fiat Gruppe ist abgeschlossen. „Abarth & C. S.p.A.“ mit Luca De Meo als Vorstand gliedert sich ab sofort in drei Geschäftsbereiche: Business, Engineering & Manufacturing und Racing.

Business steht unter Leitung von Antonio Labate und verantwortet die Produkt- und Serviceaktivitäten für die Fahrzeug- und Tuning-Kits sowie die Sportwagen. Ebenso den Aufbau und die Organisation des Händler- und Servicenetzes sowie alle Aktivitäten bezüglich der Abarth Marken-Vermarktung und Lizenzaktivitäten.

Engineering & Manufacturing wird von Paolo Ollini geleitet und umfasst technische Entwicklung, Produktion und Serviceaktivitäten für die Rennwagen. Auch Tuning Kits werden hier entwickelt. In allen Bereichen arbeitet Abarth mit der Technik- und Design-Abteilung der Fiat Group Automobiles zusammen.

Der Bereich Racing mit Claudio Berro an der Spitze koordiniert die Teilnahme von Abarth Rennwagen an internationalen Rennen, organisiert Trophy-Rennen für Abarth-Privatfahrer und unterstützt die Kontaktaufnahme zwischen Rennfahrern und Sponsoren.

Bereits auf dem Genfer Autosalon feierte Fiat die Rückkehr des legendären Automobil-Label Abarth. Im Rampenlicht stand dabei der Fiat Grande Punto Abarth. Der besonders dynamische Fronttriebler basierte auf dem 95 PS starken Grande Punto 1.4 16V, bestach dank Aufladung per Garrett-IHI-Turbo durch eine imposante Leistung von 150 PS. Wird „der Abarth“ mit Superplus betankt, steigt die Leistung auf 155 PS. Die noch kraftvollere Version mit 180 PS steht ebenfalls in den Startlöchern.

Damit wird die Tradition der Tuningmarke Abarth gepflegt, die sich in den 50er und 60er Jahren vor allem als Produzent kraftvoller Fiat Modelle einen einzigartigen Ruf erworben hatte. So zog zum Beispiel 1958 der berühmte Fiat 500 Abarth mit 26 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 118 km/h die Anhänger sportlicher Alltagsautos in seinen Bann. Heute mag man über solche Werte schmunzeln – vor knapp 50 Jahren erreichte die 13 PS starke Serienversion jedoch lediglich 85 km/h. Modellen wie etwa dem Fiat 850 entlockte Abarth später Geschwindigkeiten weit jenseits der 200 km/h.

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