4. ShowroomMeile im Rahmen der Berlin Fashion Week

4. ShowroomMeile im Rahmen der Berlin Fashion Week „…how nice without you?“ heißt das Motto auf der 4. Showroom‐Meile im Rahmen der Berlin Fashion Week. Vom 20. bis 24. Januar präsentieren sich junge Berliner und nationale Designer in der Hauptstadt. Gemeinsam mit internationalen Künstlern aus Wien, Kopenhagen und Budapest zeigen sie ihre Mode‐Kollektionen, Retrospektiven oder Projekte, die Mode, Kunst und Design genreübergreifend verbinden. Auch in dieser Saison hat die Showroom‐Meile mit Organisator „Gruppo del Cafe Palermo“ gastgebende Locations mit Projektpartnern zusammen gebracht und ein Programm  mit neuem Motto, neuen Themen und neuen Orten gestaltet.

Mode, Kunst und Film auf internationalem Niveau verspricht der Verbund von Camera Work, Museum The Kennedys, Epicentro Art, dem New Yorker Fly Magazine und dem Verband der deutschen Textil‐ und Modeindustrie. So initiiert Camera Work eine Werksschau des Fotografen Andreas Mühe, das Museum The Kennedys präsentiert die Fotoausstellung „John F. Kennedy. Fashion goes public“ und „how nice without utopia?“ heißt es in der Deutschen Guggenheim, die gemeinsam mit dem Epicentro Art und dem New Yorker Fly Magazine die deutsche Designerin Annette Kölling vorstellen. Parallel gibt das Epicentro Art in seiner Galerie ebenfalls Einblicke in ihre Arbeit und präsentiert zusammen mit dem Verband der deutschen Textil und Modeindustrie die Sieger des „Innovationspreis Textil und Mode“. Neben den Gewinnern Gregor Hohn (Innovative Textilien) und Elisabeth Holzer (Textildesign) sind die Designer Hiroyuki  Murase/Christian Dietsch, Clara Schober sowie Isabel Vollrath vertreten.

Erstmals wird in diesem Winter die Showroom‐Meile um das Thema Mode und deren Bedeutung im Film erweitert. Ausgewählte Dokumentarfilme zu Mode, Kunst und Utopie zeigt das Deutsche Guggenheim, nationale und internationale Spielfilme laufen im Clubheim vom FC Magnet Mitte und in Schaufenstern der Galeries Lafayette präsentieren Studierende der UdK ihre in Eigenregie produzierten Filme zum Thema „Fashion“. Ebenfalls werden hier mit Labo Mode die Kollektionen von drei dänischen Designern präsentiert und verkauft. Ergänzt von einer Ausstellung Berliner und dänischer Labels mit dem Titel „Next Vision: Bright Green Fashion“, eine Kooperation der Galeries Lafayette mit Create Berlin.

Ihr Domizil bei Dussmann das Kulturkaufhaus haben erstmalig Studierende der AMD Akademie Mode & Design Berlin. Das Projekt „Von der Stoffbearbeitung zum Entwurf“ visualisiert Ausdrucksmöglichkeiten durch die Anwendung der Drapagetechnik, die auch im Schaufenster zu sehen sein werden Eine neue Präsentationsform entsteht in Kooperation mit dem St. Oberholz. Über deren Domizil am Rosenthaler Platz werden zwei stylische Altbauwohnungen in Showrooms verwandelt, indenen Designer ihre Kollektionen und Produkte präsentieren und verkaufen.

Shoppen, Stöbern und neues entdecken sind auch im Rahmen von Shoppatenschaften rund um den Hackeschen Markt und darüber hinaus garantiert. Junge Labels stellen ihre aktuellen Kollektionen zum Verkauf und geben Nachwuchsdesignern an ausgewählten Plätzen eine Präsentationsfläche. Dabei sind u.a. majaco, Tina Cassatti, Berlinomat, Hummel Store, AVR van reimersdahl, AntoniaGoy, Elena Nancu, Cube, A7, Zeha, Sium, adddress, MoniNovy und urban speed.

Fast schon traditionell hat die Modeschule Esmod ihren Platz im Atrium der Deutschen Bank, das sie in „An Odyssey to outer space – Eine Reise in eine visionäre Unendlichkeit“ verwandeln. Die Schaufenster und Verkaufsfläche der Galeria Kaufhof am Alex sind mit Ausnahme der Wiener Designerin Susanne Dziadek (Pia Mia) fest in Berliner Hand. Ihre Kollektionen und Accessoires zeigen die Labels Reinberger Couture, adddress, Zeha Berlin und Pugnat. Einen Einblick in die ungarische Modeszene gibt das Collegium Hungaricum Berlin. Neben einer virtuellen Fashion Show des Labels „Je Suis Belle“ zeigt das ungarische Modemagazin „The Room“ Multimediaprojektionen und Fotoausstellungen.

„Die Showroom‐Meile hat die richtige Mischung gefunden. Etablierte Künstler, Berliner Designer und internationale Gäste haben zusammen mit den gastgebenden Institutionen und Veranstaltern ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm geschaffen, das vor allem dem Nachwuchs eine Möglichkeit bietet, sich einem breiten Publikum vorzustellen“, sagt Tanja Mühlhans, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen.

Auf Initiative ihres Hauses entstanden, hat sich die Showroom‐Meile in den letzten Saisons als öffentliche Veranstaltung für Berliner, Touristen und Fachbesucher etabliert. So kamen allein im Sommer 2009 rund 90.000 Besucher, um die Projekte und Kollektionen von 115 Designern in 32 Locations von „Unter den Linden“ bis zum „Alexanderplatz“, im Szenebezirk Mitte und im Westen der Stadt zu sehen.

Foto:showroom-meile.org

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