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Die Herrenjeans im Wandel der Trends

Männer und Mode
Das vermeintlich starke Geschlecht wandelt in den Augen der kritischen Damen oft auf modischen Abwegen. Die Herren der Schöpfung und ihre Bekleidung sind ein schier unerschöpfliches Thema. Es ist auch für Männer heutzutage nicht leicht, den Ansprüchen gerecht zu werden. Weder den eigenen und schon gar nicht denen der Frauen. Die stets fashion- und stylemäßig Up-to-date sind. Oder zumindest zu sein scheinen. Herrenbekleidung ist nicht immer Geschmackssache. Jedenfalls nicht wenn es um Hosen geht. Genauer gesagt, die gute alte Jeans.

Jedenfalls ist das jahrzehnte lang bewährte Standard-Outfit der Männer, Jeans, Hemd und Lederjacke in Kombination mit halbwegst vernünftigen Lederschuhen nicht mehr genug. Das hat schon lange ausgedient. Wenn wir uns nur einmal anschauen, in was für schier unglaublichen Variationen der gute alte blauen Denim-Stoff jetzt daherkommt.

Die verschiedenen Schnitte der Jeans
Das Modell Skinny beispielsweise, wie der Name schon sagt, eine Denim die besonders eng ist und auf stramm der Haut anliegt. Eine Hose, nach der längere Autofahrten zur Folge haben, dass die Freundin guten Gewissens die Pille absetzen kann. Einen schönen Gruß von den malträtierten Kronjuwelen.

Als nächstes wären da die Slimfit Jeans zu nennen. Grundsätzlich auch körpertont, aber bei längst nicht so extrem eng wie die Skinny. Und auch im Beinabschluß nicht ganz so schmal geschnitten wie die Skinny. Diese Schnitttypen sind eher nicht für kräftiger Männer, Reiter oder Fussballer vom Schlag eines Pierre Littbarski geignet.

Denim destroyed ! Echt obercool - so wie vor 20 Jahren schon mal ;-)
Denim destroyed ! Echt obercool – so wie vor 20 Jahren schon mal 😉

Dann wäre da noch die Straight Leg. Die der alten klassischen Röhre, wie ich sie mit meinen gerade Mal 37 Jahren, noch gut kenne, wohl ehesten entspricht. Es gibt mittlerweile so dermaßen viele differente Schnittformen – von den Farb-und Style-Spielarten, siehe Vintage oder Destroyed – wollen hier besser gar nicht erst anfangen. So viele Schnitte gab es vor, sagen wir 20 Jahren, mal gerade für die Herrenhose im Allgemeinen.

Es gibt auch noch die Boot Cut. Die Boot Cut Jeans ist eher ein Modell für die Frauen, meine ich. Früher wurde diese Machart auch mal Marlenehosen genannt. Liegt knackig an am Gesäß und an den Schenkeln, aber sind ab dem Knie dann weiter im Stoff und etwas ausgestellt. Quasi die Denim-Schlaghose zur Schlagerparty.

Den Schnitt der Loose Fit, ich verstehe den Sinn der englischen Bezeichnung nach wie vor nicht, vielleicht kann ja einer unserer Leser helfen, ich bin für jede Email dankbar – entspricht einem über die Gänze weit geschnittenem Modell. Von Bund über Bein. Wird sehr gerne von sehr jungen Burschen getragen. Die Jungs von Madness, eine Londoner Ska-Beat-Band, hatten sowas in den späten 80ger Jahren schon an. Baggy Trouser hieß der Song, über die von ihnen bevorzugten Beinkleider.

Früher war alles besser
Und um den Grad der Verwirrung noch ein weiteres Stück zu steigern, verwenden verschiedene Hersteller manchesmal auch noch andere Bezeichnungen für ein und dieselbe textile Schnittform. Nicht zuletzt machen viele Männer die Irrungen und Wirrungen der Emanzipation und das daraus entstandenen ewige „Gleichmachen“ der Geschlechter für das modische Hosenchaos verantwortlich. Früher war das alles viel einfacher. Damals hatten wir zwei Arten von Jeans. Die für Frauen und die für Männer…

Foto: Image courtesy of Ambro at FreeDigitalPhotos.net

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