Urlaubszeit ist Caravanzeit: So versichern sie ihr Wohnmobil richtig

Statt in den Ferien mit dem Flieger zu verreisen, haben sich dieses Jahr viele dazu entschlossen, mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen unterwegs zu sein. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) klärt auf, welche Versicherungsverträge für eine gute Absicherung auf Reisen benötigt werden. „Auch im Campingurlaub ist die private Haftpflichtversicherung unentbehrlich. Darüber hinaus können aber auch weitere spezielle Verträge sinnvollen Versicherungsschutz bieten“, erklärt BdV-Pressesprecherin Bianca Boss.

Wer anderen schuldhaft einen Schaden zufügt, haftet in unbegrenzter Höhe für den Ersatz des Schadens. Wird beim Grillen also versehentlich das Vorzelt nebenan in Brand gesetzt oder, schlimmer noch, eine andere Person dadurch verletzt, so kann dies gravierende finanzielle Folgen haben. Die private Haftpflichtversicherung bietet auch auf Reisen Schutz davor. Sie hat außerdem noch eine weitere Funktion: Sie wirkt wie eine Rechtsschutzversicherung und wehrt unberechtigte Ansprüche ab.

Für das Wohnmobil selbst kann eine Teilkaskoversicherung sinnvoll sein. Sie bietet Schutz, wenn das Fahrzeug durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder Sturm und Hagel, Überschwemmung, Glasbruch oder Steinschlag beschädigt wird. Auch Zusammenstöße mit Haarwild sind abgesichert sowie – je nach Tarif – eine Kollision mit Tieren jeder Art.

Sorglos reisen ist angesagt
Sorglos reisen ist angesagt  (c) pixabay

Zudem können unter den Teilkaskoschutz Schäden sowie auch Folgeschäden aufgrund von Marder- oder Tierbissen fallen. Die Vollkaskoversicherung ersetzt darüber hinaus Schäden am eigenen Wohnmobil bei selbst verschuldeten Unfällen oder auch Vandalismusschäden, die durch Fremde verursacht werden.

Soll der Inhalt des Reisefahrzeugs versichert werden, dann rät die Verbraucherschützerin: „Die richtige Absicherung für unterwegs kann eine Inhaltsversicherung für Reisefahrzeuge oder eine Campingversicherung sein – teilweise bietet aber auch die bestehende Hausratversicherung in bestimmten Grenzen Versicherungsschutz. Hier lohnt sich die Anfrage beim Versicherer.“

Je nach Tarif können z. B. neben dem beweglichen Inventar zusätzlich Unterhaltungselektronik sowie Sportausrüstungen abgesichert werden, aber auch das Vorzelt, Markisen oder Solaranlagen. Für diese Dinge besteht dann meist Schutz gegen Beschädigung, Verlust oder Zerstörung, unter anderem durch Brand, Explosion, Sturm, Hagel oder Blitzschlag, Überschwemmung, Diebstahl und Raub.

Geht die Reise über Deutschlands Grenzen hinaus, so ist eine Auslandsreisekrankenversicherung für die Reisenden unbedingt empfehlenswert. Sie übernimmt die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse gedeckten Kosten für Heilbehandlungen im Ausland. „Besonders wichtig ist hierbei, dass diese nicht nur den medizinisch notwendigen, sondern am besten auch den medizinisch sinnvollen und vertretbaren Rücktransport bezahlt“, erklärt Boss.

Foto / Quelle: www.bundderversicherten.de

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