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Schöffel zum vierten Mal mit „Leader-Status“ der Fair Wear Foundation

Verschärfter Fokus auf Nachhaltigkeit: Schöffel hat die Anforderungen an seine Produktionsbetriebe im vergangenen Jahr deutlich erhöht und setzt bei der Auswahl neuer Produzenten auf einen mehrstufigen On-Boarding-Prozess.

Dieses strenge Verfahren, das auf langfristige und verlässliche Partnerschaften mit den Produzenten setzt, war ein wesentlicher Aspekt bei der Bewertung durch die internationale und unabhängige Fair Wear Foundation (FWF): So erhielt Schöffel nun zum vierten Mal in Folge den „Leader-Status“ und damit die höchste Stufe, die ein Unternehmen mit Blick auf faire und nachhaltige Produktionsbedingungen erreichen kann.

Peter Schöffel, geschäftsführender Gesellschafter der Schöffel Sportbekleidungs GmbH: „Wir sehen Nachhaltigkeit als ernstzunehmende Verpflichtung – und als klar messbare Aufgabe. Unser Ziel besteht darin, unseren Kunden ein perfektes Produkt zu bieten.

Das betrifft nicht nur Tragekomfort und Design, sondern die gesamte Lieferkette von der Rohstoffauswahl über die Ressourcen schonende Produktion bis zur Verantwortung für unsere Mitarbeiter und die unserer Partner auf der ganzen Welt.

Peter Schöffel (Mitte) und Georg Kaiser (Leiter Beschaffung & Logistik) in Vietnam.
Peter Schöffel (Mitte) und Georg Kaiser (Leiter Beschaffung & Logistik) in Vietnam.

Wir sind sehr stolz darauf, dass unser nachhaltiges Engagement erfolgreich ist und bereits zum vierten Mal in Folge von der Fair Wear Foundation bestätigt wurde. Zugleich sehen wir darin eine Verpflichtung, uns immer weiter zu verbessern.“

Der Leader-Status der Fair-Wear-Foundation ist die höchste Bewertung, die ein Bekleidungsunternehmen mit Blick auf faire und sozial verantwortliche Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern erreichen kann.

Die Vergabe erfolgt jedes Jahr auf Basis strenger Audits. Ein wesentliches Merkmal des Leader-Status besteht darin, dass die Vergabe an fortlaufende Optimierungen geknüpft ist. Die Anforderungen an die Unternehmen steigen somit von Jahr zu Jahr.

Schöffel überzeugte die Fair Wear Foundation insbesondere mit den folgenden Nachhaltigkeits-Initiativen:

• Verschärfter On-Boarding-Prozess: Schöffel setzt bei der Auswahl neuer Produzenten auf ein sechsstufiges Verfahren. Dieses umfasst strenge Kriterien vom ersten Kontakt mit dem Produktionsbetrieb über Besuche des Standorts, Testbestellungen und Eignungsprüfungen bis zur Vereinbarung der Partnerschaft. Schöffel vergibt Aufträge nur, wenn alle Anforderungen erfüllt sind und damit der Weg zu einer langfristigen und starken Partnerschaft offensteht.

• Ausweitung der Präsenz vor Ort: Schöffel hat im vergangenen Jahr einen eigenen Standort in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi geschaffen. Das Ziel besteht unter anderem darin, die sozialen Standards in den Produktionsbetrieben noch intensiver unterstützen zu können. Der Standort soll im laufenden Jahr weiter ausgebaut werden.

• Konzentrierte Produktion: Schöffel konzentriert die Fertigung seiner Bekleidung weiter auf bestehende Partnerbetriebe und kann durch das höhere Produktionsvolumen noch besser Einfluss auf die Arbeitsbedingungen vor Ort nehmen.

Darüber hinaus legt Schöffel unverändert großen Wert auf den permanenten Austausch mit seinen Produktionspartnern. Zu diesem Zweck besuchen die Geschäftsleitung sowie Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen von Schöffel über das ganze Jahr die Betriebe auf mehreren Kontinenten.

Der Outdoor- und Ski-Experte fördert und fordert somit die Nachhaltigkeits-Aktivitäten vor Ort und verschafft sich einen Überblick über Produktionsabläufe und mögliche Optimierungen bei den Partnern.

Breites Spektrum an Aktivitäten
Die Nachhaltigkeits-Strategie von Schöffel umfasst zahlreiche Maßnahmen. So ist das Unternehmen nicht nur Mitglied der Fear Wear Foundation, sondern auch bluesign®-Systempartner und Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien sowie in der European Outdoor Conservation Association (EOCA).

Schöffel hat im zurückliegenden Jahr zudem deutliche Fortschritte bei der Reduzierung von poly- und perfluorierten Chemikalien (PFC) gemacht. Darüber hinaus unterstützt Schöffel Forschungsprojekte beim Umweltthema Mikroplastik.

Die Schöffel-Kollektionen enthalten nachhaltige Materialien wie Tencel, eine Holzfaser aus nachhaltiger Forstwirtschaft, und S.Cafe®, das unter anderem recycelten Kaffeesatz zur Neutralisierung von Gerüchen verwendet. Die Merinowolle und Daunen in der Kollektion werden unter erhöhten Tierschutz-Kriterien gewonnen.

Die Nachhaltigkeits-Strategie betrifft zudem optimierte Transportwege für einen geringeren CO2-Ausstoß oder den Einsatz erneuerbarer Energien am Hauptstandort in Schwabmünchen.

Foto / Quelle: schoeffel.de

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