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Der Pico del Teide: Auf dem höchsten Berg Spaniens

Er ragt stolze 3.700 Meter in die Höhe und befindet sich im Zentrum eines Nationalparks in der Mitte Teneriffas: der Pico del Teide. Als eines der beliebtesten Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten der Insel gilt der Berg – gleichzeitig der dritthöchste Vulkan der Erde – als ein „Must-see“ für alle Besucher der kanarischen Insel.

Faszinierende Vulkanlandschaft
Seit dem Jahr 2007 gehört der Pico del Teide zum Weltnaturerbe der UNESCO. Der Nationalpark zieht mit seinen spektakulären Vulkanformationen, den zahlreichen Höhlen und einer einzigartigen Flora und Fauna jedes Jahr rund drei Millionen Touristen an.

Naturliebhaber finden auf dem Berg eine große Vegetationsvielfalt; darunter beispielsweise das „Teideveilchen“, das ausschließlich in einer Höhe von 2.500 Metern wächst. In knapp anderthalb Stunden ist man mit dem Auto vom beliebten Küstenort Abades aus am Pico del Teide. Wer nach einer Unterkunft in der Nähe des Parks sucht, kann sich z. B. hier nach einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus in Abades umschauen.

Von der Talstation, die auf einer Höhe von etwas über 2.300 Meter liegt, können Touristen den Pico del Teide erkunden. Wer ihn nicht zu Fuß erklimmen möchte, kann in etwa zehn Minuten mit der Seilbahn zur Bergstation fahren. Diese liegt etwas unterhalb des Gipfels, auf knapp 3.500 Metern.

Möchte man noch weiter nach oben, müssen zusätzlich 40 Minuten zurückgelegt werden. Allerdings wird hierfür eine offizielle Genehmigung benötigt, die Touristen auf dieser Seite kostenlos erhalten, allerdings rechtzeitig (zur Hochsaison ca. ein bis zwei Monate im Voraus) einholen sollten. Sie ist zeitlich begrenzt und gilt lediglich für den beantragten Tag.

Der Pico del Teide
Der Pico del Teide

Höhenkrankheit und die richtige Ausrüstung
Der Pico del Teide befindet sich im Hochgebirge. Bei einem Aufenthalt in einer Höhe ab 2.500 Metern droht insbesondere ungeübten Bergsteigern die Höhenkrankheit, die sich durch Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel bemerkbar machen kann. Ob und wer davon betroffen ist, lässt sich vorher nicht sagen, denn Faktoren wie die körperliche Fitness spielen hierbei keine Rolle.

Ab einer Höhe von 3.000 Metern sind etwa 30 % der Wanderer davon betroffen. Wer diese Symptome bei sich entdeckt, sollte schnell wieder den Abstieg vornehmen, denn in niedrigeren Höhen verschwinden die körperlichen Erscheinungen genauso schnell, wie sie gekommen sind.

Dennoch spielt der allgemeine Gesundheitszustand eine wichtige Rolle. Wer beispielsweise unter einer Herzkrankheit oder Bluthochdruck leidet, sollte auf einen Aufstieg verzichten. Wichtig ist auch die richtige Kleidung, unter anderem eine warme Jacke (auch im Sommer!) und ein Regenschutz. Feste Bergschuhe gehören außerdem ebenso zur Ausstattung wie Sonnencreme, ausreichend Wasser und energiereiche Snacks wie Obst und Nüsse.

Foto: Bildrechte: Flickr Cañadas del Teide, seen from Pico del Teide excitingextravaganza CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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