Nachhaltige Reisetipps für umweltbewusste Weltenbummler

Reisen entspannt und hilft dabei, den Kopf frei zu bekommen. Es erweitert den Horizont und ist bestens dazu geeignet, neue Orte zu entdecken, Eindrücke zu gewinnen und Menschen kennenzulernen. Allerdings gibt es auch Kehrseiten.

Dazu gehören die katastrophale CO2-Bilanz von Fernreisen und der zerstörerische Massentourismus. Selbst an einst unberührten Flecken findet man heute oft volle Reisebusse oder riesige Kreuzfahrtschiffe. Nicht selten betreten Urlauber empfindliche Ökosysteme und lassen dort auch noch ihren Müll liegen.

Zudem steigen durch den wachsenden Tourismus vielerorts die Grundstückspreise so stark, dass Einheimische sich die Miete nicht mehr leisten können. Wie kann man also seinen Urlaub so gestalten, dass man weder den Menschen noch der Natur unnötig schadet?

Weniger reisen, dafür aber länger
Mehrmals im Jahr für ein paar Tage Urlaub in den Flieger zu steigen, ist alles andere als umweltschonend. Besser ist es, seltener zu reisen, dafür aber am Urlaubsort mehr Zeit zu verbringen. So reduziert man nicht nur CO2-Emissionen, sondern kann auch richtig in die Urlaubsstimmung eintauchen, eine fremde Kultur tiefgreifender kennenlernen und wirklich vom sonst üblichen Alltag abschalten.

Lokale Angebote wahrnehmen statt große Firmen zu unterstützen
Viele Urlauber sind sich nicht bewusst, dass sie als Touristen die Möglichkeit haben, viel Geld in eine Region zu bringen. Das bedeutet auch, dass man einen Teil dazu beitragen kann, mit diesem Geld die Menschen zu fördern, die es am ehesten brauchen. Und das sind bestimmt nicht die großen internationalen Firmen wie Starbucks, McDonald’s oder KFC.

Stattdessen kann man lokale Kleinunternehmer im Reiseland unterstützen, indem man zum Beispiel in einheimischen Restaurants isst. Auch der Einkauf in kleinen Geschäften oder auf regionalen Märkten sowie die Übernachtung in Privatunterkünften statt in einer All-inclusive-Hotelanlage tragen dazu bei.

Plastik vermeiden
Ein Tipp, den man natürlich auch zuhause umsetzen kann: weniger Verpackungsmüll und Plastik zu verwenden. Das beginnt schon bei der nachhaltigen Kosmetik, die man für die Reise einpackt. Nicht alles muss in kleinen Plastiktuben und -dosen verpackt werden.

Im Reiseland angekommen, kann man beispielsweise Essen in wiederverwendbaren Behältnissen verpacken oder Wasser in mitgebrachte Flaschen abfüllen, sofern das Leitungswasser vor Ort trinkbar ist.

Nachhaltige Unterkünfte
Zuletzt kann man der Umwelt etwas Gutes tun, indem man eine nachhaltige Location bucht. Es gibt mittlerweile viele Portale, auf denen man Ökohotels mit guter Energiebilanz und vegetarischem oder veganem Essen finden kann. Eine weitere gute Alternative ist der Urlaub im Camper, der Unterkunft und Fortbewegungsmittel in sich vereint.

Zwar ist diese Reisemöglichkeit weniger energiesparend als das Reisen mit dem Fernbus oder dem Zug – im Gegensatz zum Flieger jedoch deutlich umweltschonender. Dies gilt insbesondere, wenn man sich für ein Mietfahrzeug mit geringem Verbrauch entscheidet.

Der Urlaub im Wohnmobil hat den weiteren Vorteil, dass man unabhängig und flexibel ist. Man braucht kein teures Hotel oder To-Go-Essen in Plastikpackungen, weil man alles Wichtige einfach direkt im Fahrzeug mitführt und dort sogar Mahlzeiten zubereiten kann.

Foto / Quelle: (c) unsplash

 

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