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Mehr als nur ein Zeitmesser: Woran man eine gute mechanische Uhr erkennt

Sicher, eine Uhr für das Handgelenk ist in der heutigen Zeit nicht mehr unbedingt notwendig. Grund: Fast überall in der Öffentlichkeit sind die Menschen nahezu rund um die Uhr mit ihren Handys beschäftigt. Und mit diesen können sie nicht nur telefonieren, Fotos machen und im Internet surfen, sondern natürlich auch die Uhrzeit ablesen. Wozu sollte man also überhaupt eine Uhr am Handgelenk tragen?

Zum Beispiel, wenn kein Strom vorhanden ist, um das Handy zu laden. Denn so ein moderne Smartphone mag zwar wunderbar vielseitig sein aber ohne Strom funktioniert es nicht. Digitaluhren brauchen zwar keinen Strom aber dafür eine Batterie. Die jedoch hält oft viele Jahre.

Ein ganzes Jahrzehnt ist keine Seltenheit. Mechanische Uhren kommen sogar ganz ohne Strom und Batterie aus. Manche von ihnen müssen allerdings einmal täglich aufgezogen werden. Mit einem Handy ist so etwas nicht möglich.  Obwohl man mit ihr die Zeit ablesen kann, ist sie ein zeitloses Accessoire. Die Uhr für das Handgelenk ist einfach praktisch.

Mechanische Uhren
Die Beliebtheit mechanischer Uhren wächst ständig. Sie haben Stil und sehen schick aus, sind aber nicht ganz billig. Die Besitzer dieser Uhren setzen damit jedoch ein Statement. Sie lieben Handwerkskunst, Präzision und Beständigkeit. All das strahlt eine gute mechanische Uhr aus.

Smartphones können da nicht mithalten. Sie sind spätestens nach zwei Jahren veraltet. Mechanische Uhren setzen ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität und die Schnelllebigkeit unserer Zeit. Bei richtiger Pflege halten sie ein ganzes Leben lang und darüber hinaus.

Gute mechanische Uhren kosten ihr Geld und sind es wert
Gute mechanische Uhren kosten ihr Geld und sind es wert

Wie viel kostet eine gute mechanische Uhr?
Gute mechanische Uhren gibt es bereits für weniger als 1.000 Euro zu kaufen. Einstiegsmarken sind zum Beispiel Junghans, Hamilton, Tissot, Longines, Oris und Uhren von Gant. Die Chronographen von Weitzmann sind schon etwas teurer und kosten über 2.000 Euro pro Stück.

Eine Breitling-Uhr kostet in der Regel mehrere tausend Euro. Manche Modelle sind jedoch auch schon für unter 1.000 Euro zu haben. Die teuersten Uhren, die es zu kaufen gibt, kosten übrigens über eine Million Euro.

Reinigung alle fünf Jahre

Mechanische Uhren sollten alle fünf Jahre komplett gereinigt werden. Dann bringt man sie zum Uhrmacher, der sie komplett auseinanderbaut und jedes einzelne Teil reinigt. Das kostet zwar einen dreistelligen Betrag, doch die Uhr ist danach wieder wie neu.

Tipps für den Uhrenkauf: Erkennungsmerkmale besonders guter Uhren

Deutsche und schweizer Uhrwerke stehen für Qualität. Manufakturuhrwerke sind etwas ganz Besonderes. Eta und Selitta sind gute Industrieuhrwerke. Ebenfalls ein Qualitätsmerkmal ist das robuste Saphirglas. Es ist etwas teurer, zerkratzt aber nicht oder nur sehr schwer. Wer es etwas günstiger möchte, wählt eine Uhr mit Mineralglas oder Plexiglas, was nicht ganz so kratzfest ist.

Eine gute Verarbeitung erkennen Sie, wenn sich die Krone leicht rausziehen und wieder reindrücken lässt und die Zeiger bei Drehung der Krone schnell und präzise reagieren. Ist die Verzögerung zu groß, deutet das auf eine schlechte Verarbeitung hin, die von Experten als „Zahnluft“ bezeichnet wird.

Foto: Redaktion

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