Die beste Vorbereitung auf ein Foto-Shooting

Viele Menschen verfolgen den Traum als Fotomodell Fuß zu fassen und eine große Karriere vor der Kamera zu machen. Ergeben sich die ersten Aufträge dann zufällig und ohne lange Vorbereitungszeit, lernt man als Model erst, worauf man in dem Job achten sollte, wenn jemand die Fehler, die man bereits unwissentlich gemacht hat, anspricht oder hinterfragt.

Wer jedoch von der ersten Sekunde an positiv auffallen und einen professionellen Eindruck hinterlassen möchte, kann sich entsprechend vorbereiten, um unangenehme Patzer gezielt zu vermeiden.

Die richtige Kleidung

Wird man als Model beispielsweise in knapper Bekleidung fotografiert, sollte man darauf achten, in welchem Outfit man zum Shooting erscheint. Viele Kleidungsstücke hinterlassen beim Tragen unschöne Abdrücke, die für den Fotografen schnell zur Last werden können, wenn es später um die Bildbearbeitung geht.

Daher sollte man stets zu locker sitzender Kleidung greifen. Geeignet sind Jogginghosen, Leggins oder bequeme Damenjeans der Marke Angels.

Außerdem sollten besonders Frauen auf neutrale, hautfarbene Unterwäsche setzen, da sich vor allem viele BHs auffällig unter der Kleidung absetzen können.

Gute Vorbereitung bringt gute Ergebnisse
Gute Vorbereitung bringt gute Ergebnisse /  (c) pixabay.com

In manchen Fällen müssen Kleidungsstücke auch oberkörperfrei getragen werden, wenn sie beispielweise mit transparenten Stoffen oder großen Ausschnitten ausgestattet sind. Wer sich damit nicht wohl fühlt, kann sich im Vorfeld Silikon Pasties zum Abkleben der Brüste besorgen, um das eigene Wohlbefinden zu steigern.

Kein Körperschmuck

Accessoires und Schmuck sollten vor einem Shooting immer abgelegt werden. Dazu gehören möglicherweise auch Piercings. Am besten ist es daher, sich vorab zu erkundigen, ob Körperschmuck getragen werden darf oder nicht. Häufig reicht es, auffällige Schmuckstücke durch kleinere, dezente Modelle zu ersetzen, sodass sie gegebenenfalls im Nachgang leichter wegretuschiert werden können.

Ein gepflegtes Äußeres

Eine Sache der Selbstverständlichkeit im Modelbusiness sollte ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild sein. Haare sollten stets splissfrei, Bärte ordentlich rasiert oder gestutzt und Fingernägel sauber und gefeilt sein. Damen sollten außerdem ihre Nägel gar nicht oder in einer neutralen Farbe lackieren.

Ungestylt erscheinen

Wofür man als Model jedoch in den meisten Fällen nicht zuständig ist, ist das eigene Styling. Bei professionellen Fotoshootings stehen hierfür Fachkräfte bereit, die für den perfekten Shooting-Look verantwortlich sind.

Am besten ist es daher, wenn Frauen gänzlich ohne Make-up erscheinen. Eine pflegende Tagescreme stellt jedoch ­–­ auch bei Männern ­­– eine gute Grundlage zum Schminken dar. Die Haare sollten im besten Fall bereits am Vortag gewaschen worden sein – so haben sie mehr Griff und lassen sich besser stylen.

Auf die Ernährung achten

Um am Tag des Shootings frisch auszusehen, kleine Fältchen aufzupolstern und viel Energie mitbringen zu können, sollte man zudem darauf achten, im Vorfeld ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Am besten geeignet sind gesunde Teesorten und stilles Wasser. Auf kohlensäurehaltige Getränke hingegen sollte man besser verzichten, um einen Blähbauch zu vermeiden.

Auch die Ernährung sollte diesbezüglich angepasst werden. Besonders, wenn in figurbetonten Outfits, in Badekleidung oder Unterwäsche geshootet wird und sich der eigene Körper von seiner besten Seite zeigen soll, sollten blähende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Kohlgemüse, Vollkornprodukte, Zwiebeln und Trockenobst Am Vortag von der Speisekarte gestrichen werden.

Sollte sich der Bauch ungewünschter Weise doch unschön nach außen wölben, kann man dem am besten mit Bewegung, warmen Tees und Bauchmassagen entgegenwirken.

Posieren üben

Sind soweit alle Rahmenbedingungen erfüllt, steht dem großen Auftritt vor der Kamera nichts mehr im Wege außer der eigenen Unsicherheit. Ist man noch unerfahren und nicht posingsicher, empfiehlt es sich Inspirationen in Zeitschriften oder den sozialen Netzwerken zu sammeln, um die ein oder andere Pose im Vorfeld einstudieren zu können.

Auch den eigenen Gesichtsausdruck sollte man kontrollieren und – vor allem – variieren können, ehe man sich vor die Kamera stellt.  Am besten ist es sich hierfür gezielt vor den eigenen Spiegel zu setzen und unterschiedliche Ausdrücke auszuprobieren.

Häufig haben Menschen außerdem eine sogenannte „Schokoladenseite“. Welche das ist, sollte man vorab für sich herausfinden, um sie gezielt vor der Kamera einsetzen zu können.

Foto / Quelle: (c) pixabay.com

 

 

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