Vitamin K: Das Multitalent, das sich immer positiver beweisen kann

“Vitamin K“ gilt als essentieller Nährstoff und gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Das K steht für die Koagulation, die sich pro und antikoagulatorisch darstellt.

Die Bedeutung von Vitamin K im Zusammenhang mit einer Arteriosklerose bzw. der Osteoporoseprophylaxe rückt immer mehr in den Vordergrund des medizinischen Interesses. Das Gleiche gilt für die Bedeutung in Bezug auf Muskelschmerzen und den Zustand der Haut.

Die K-Vitamine unterteilen sich in K1, K2 und K2 MK7.

Die Bedeutung von Vitamin K1 (Phylloquinon)

Vitamin K1 ist eine Regulanz für die Blutgerinnung. Im Darm kann es zu Vitamin K2 umgewandelt werden. Voraussetzung dafür ist eine gesunde Darmflora. Die Einnahme von Antibiotika kann diesen Vorgang beeinträchtigen oder aufheben.

Von einer kombinierten Einnahme mit Warfarin, Marcumar oder Acenocoumaro wird abgeraten, weil die blutverdünnende Wirkung aufgehoben werden kann. Auf Aspirin trifft dieser Hinweis nicht zu.

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Olga Che – fotolia.com

Vitamin K2 (Menaquinon) für stabile Knochen

Die Bildung von Vitamin K2 erfolgt in der Darmflora und wird auch auf direktem Wege über die Darmzellen aufgenommen. Als Aktivator von Osteocalcin und dem Matrix-GLA Protein (MGP) transportiert Vitamin K2 den Mineralstoff Kalzium zu den Knochen und lagert ihn dort ein.

Dies erfolgt zusammen mit Vitamin D, das die Bildung von MGP und Osteocalcin fördert. Einer Verkalkung von Blutgefäßen sowie von anderen Geweben wird vorgebeugt und bestehende Verkalkungen werden aufgelöst.

Zahlreichen Studien ist zu entnehmen, dass Vitamin K2 ein regelrechter Booster für unsere Knochen ist. Es hat sich herausgestellt, dass Vitamin K2 wichtig für die Knochenmasse und den Knochenstoffwechsel ist. Eine höhere Knochenmineraldichte kann so möglich werden.

Auch in Bezug auf die altersbedingte menopausale Osteoporose zeigen die Studien präventive Auswirkungen. Die Gefahr von osteoporotischen Knochenbrüchen kann lt. der Studienlage mit Vitamin K2 verringert werden.

Vitamin K2 kann aber noch viel mehr für gesunde Knochen tun

● Unterstützt werden die Kollagenbildung und die Kollagenorganisation. Es wirkt also positiv auf die Mikroarchitektur der Knochen.

● Die Bildung der knochenaufbauenden Osteoblasten wird angeregt und die knochenabbauenden Osteoklasten gehemmt.

Was kann Vitamin K2 sonst noch bewirken?

● reduziertes Risiko, an einer Herz-Kreislauferkrankung zu erkranken
● verbesserte Produktion und Aufnahme von Insulin
● Schutz des Gehirns vor freien Radikalen
● Schutz der Haut vor einem Elastizitätsverlust
● Schutz vor Karies und Fehlstellungen sowie Wachstumsbeschwerden bei Kindern
● positive Auswirkung auf die Elastizität der Halsschlagader bei vorheriger Gefäßsteifigkeit

Wann tritt besonders häufig ein Mangel an Vitamin K2 auf?

Eine Darmresektion sowie eine chronische Magen-Darm-Erkrankung können genauso wie eine zystische Fibrose oder eine chronische Lebererkrankung zu einem Vitamin K2 Mangel führen. Das Gleiche gilt auch für eine Magenbypass-Operation, auch Adipositaschirurgie genannt.

Vorsicht ist geboten bei Übergewicht bzw. Adipositas sowie Alkoholismus und einer nicht ausreichenden Zufuhr an Vitamin K über die tägliche Ernährung.

Vitamin K2: Was bewirkt es bei Kindern und Jugendlichen?

Kinder zeigten zusammen mit älteren Menschen in Studien einen eklatanten Vitamin K2 Mangel, der die Knochenmasse wohl nicht mehr optimal erhalten kann.

Dann wären Spätfolgen nicht auszuschließen. Schließlich ist eine hohe Knochendichte in jungen Jahren die beste Garantie für gesunde Knochen und Gelenke im Erwachsenenalter.

In diesem Zusammenhang ist wichtig zu wissen, dass die Knochen von jungen Menschen einen 10-mal höheren Osteocalcingehalt aufweisen. Damit erhöht sich der Bedarf an Vitamin K2.

Die Zufuhr von Vitamin D ist parallel erforderlich, weil auch durch ausreichend vorhandenes Vitamin K2 das Kalzium nicht richtig verwertet werden kann.

Erläuterungen zu Vitamin K2MK7

Hierbei handelt es sich um eine Form von Vitamin K2 mit maximaler Bioverfügbarkeit, die mit dem Zusatz „all-trans“ noch gesteigert wird. Aus fermentierten Sojabohnen wie beispielsweise Natto kann Vitamin K2MK7 gewonnen werden.

Foto / Quelle: Olga Che – fotolia.com (002)

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