Entschleunigung muss kein Fremdwort sein

Hektik bestimmt unseren Arbeitsalltag: Immer komplexere Anforderungen im Job, Bildschirmarbeit, stetige Erreichbarkeit, Überstunden, Erwartungshaltungen von allen Seiten. Zahlreiche Studien belegen: Arbeitsstress kann zu gesundheitlichen Folgeschäden führen. Daran ändern auch technischer Fortschritt und Digitalisierung nur wenig – eher im Gegenteil.

Das Rentenalter verschiebt sich in den kommenden Jahren immer weiter nach hinten. Also Zeit, dem gegenzusteuern und sich kleine Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen, um aus dem täglichen Hamsterrad auszubrechen. Der Begriff „Entschleunigung“ macht seit einigen Jahren die Runde. Aber, was bedeutet das eigentlich?

Einfach gesagt, geht es darum, etwas Tempo aus den täglichen Verrichtungen zu nehmen und dabei Stress abzubauen. Um das Gegenteil von Beschleunigung also. „Wie soll das gehen?“, fragen sich viele.

Die Aufgaben im Job lassen sich tatsächlich meist schwerlich reduzieren, ohne Abstriche zu machen. Dennoch sind die kleinen Fluchten aus dem Alltag möglich. Man könnte Kleinigkeiten im Arbeitsalltag ändern oder einen kurzen Wellnessurlaub einschieben, vielleicht auch einfach mal etwas etwas mehr auf sich achten.

Hektik und Stress verkürzen das Leben - doch das muss nicht sein
Hektik und Stress verkürzen das Leben – doch das muss nicht sein  (c) pixabay

Wie wäre es außerdem, nicht aus Höflichkeit jede Einladung anzunehmen oder auch mal eine Aufgabe abzulehnen? Oft treten die befürchteten Konsequenzen gar nicht ein, wenn man sich selbstbewusst zu einem „Nein“ durchringt. Mancher Stress ist ohnehin überflüssig. Zum Beispiel, wenn man sich über den nun mal vorhandenen Stau oder die übliche Schlange an der Supermarktkasse ärgert.

Muss das wirklich sein? Eher nicht, denn Situationen wie diese lassen sich nicht ändern. Wie wäre es, im Wartezimmer beim Arzt ein Buch zu lesen, anstatt die anderen Patienten ständig zu zählen? Im Stau zum Beispiel über den nächsten Urlaub nachzudenken? Oder die Supermarktschlange einfach mal hinzunehmen?

Und was Smartphone, Tablet und Co. betrifft: Noch vor wenigen Jahren ging es ganz ohne diese Technikwunder, die uns durchgehend mit aktuellen Informationen aus unserem Bekanntenkreis und der Welt versorgen. Wenigstens für kurze Zeit sollte man sich davon abnabeln, um zur Ruhe zu kommen.

Den Kopf frei bekommt man auch gut beim Sport. Dabei geht es nicht um Höchstleistungen, sondern um Bewegung wie sie zum Beispiel Nordic Walking oder kurze Joggingrunden bieten. Ebenfalls optimal zum Stressabbau: Yoga oder Qi Gong. Auch, wer sich mit einem interessanten Hobby befasst, lenkt sich vom Alltag ab und findet innerlich zur Ruhe.

Ob nun Modelleisenbahn, Kakteenzucht oder Sammlerleidenschaft – es lohnt sich, entspannende Tätigkeiten einfach mal ausprobieren. Hobbies wie diese bringen nicht nur Freude, sondern die richtigen Sammelobjekte dienen vielleicht sogar als Wertanlage.

Ein interessantes Sammelgebiet wären vielleicht Zigarren. Die bisher teuerste stammt aus dem Jahr 2006 – die Cohiba Behike. Die streng limitierte Auflage im exklusiven Humidor ist allerdings längst vergriffen. Doch es gibt eine große Auswahl weiterer exklusiver Zigarren mit hohem Wert und natürlich erholsamem Genussfaktor.

Foto: (c) pixabay

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