Mein Sommer – mein Stil

Endlich ist es soweit, die Tage werden wieder länger, die Temperaturen steigen, es lässt sich nicht mehr leugnen: Der Sommer steht vor der Tür. Und mit ihm Spaziergänge im Park, Fahrten an den See, Grillpartys im Garten und… ach ja, zwischendurch ein paar Stunden im Büro. Das alles lässt sich noch mehr genießen, wenn man sich rundum wohl fühlt in der eigenen Haut und der eigenen Klamotte.

Und ich fühl mich nun mal am wohlsten in einem trendigen T-Shirt. Ich habe mich mal ein wenig umgeschaut, was gerade so angesagt ist und die neuesten Entwicklungen im Bereich T-Shirt-Mode zusammengetragen. Die angesagtesten Teile zu fairen Preisen findest du zum Beispiel im Online-Shop von DeFacto http://de.defacto.com/collections/damen-t-shirt

Betonte Schultern

Ja, sie sind zurück – Schulterpolster. Aber keine Sorge, sie sind nicht so kastig voluminös wie in den – modisch nicht immer ganz unfragwürdigen – 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Modelabels wie Givenchy, Maison Margiela und Yohji Yamamoto setzen auf spitze, dramatisch betonte Schulterpartien.

Es geht natürlich auch etwas weniger dramatisch, dafür mehr alltagstauglich mit kleinen, dennoch betonten Schulterpolstern, wenn man einen coolen Look kreieren möchte. Dieser ist übrigens absolut businesstauglich. Einfach eine taillenhohe Zigarettenhose dazu kombinieren. Ebenso alltagstauglich sind Puffärmel, an denen auch in diesem Sommer kein Weg vorbei führt. Sie begegnen uns nicht nur an Shirts, sondern auch an Blusen, Strickjacken und sogar Blazern. Aber seht selbst http://de.defacto.com/

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(c) guillaume-de-germain-TQWJ4rQnUHQ-unsplash (002)

Größe zeigen

In Zeiten von Homeoffice und Quarantäne ist Komfort das Credo der Stunde. Und so ist es auch nicht verwunderlich das der XXL-Trend auch bei den ganz großen der Modeindustrie der neue Liebling ist. So war während der gesamten Fashion-Week-Saison in wirklich allen wichtigen Kollektionen relaxte Oversize-Mode zu sehen.

Das macht natürlich auch vor unserem All-Time-Favorite dem T-Shirt nicht halt. Überschnittene Schultern, weite Formen, überlange Schnitte und ein durch und durch entspanntes Auftreten geben hier den Ton an. Kombinieren lässt sich das Ganze hervorragend zur geliebten Skinny Jeans oder für die wagemutigen unter uns zu ebenfalls oversized geschnittenen Sommerhosen aus fließenden Materialien.

Ungewohnte Einblicke

Entspannte Gemütlichkeit ist ja schön und gut, aber du möchtest gerne mal wieder ein wenig Haut zeigen? Gar kein Problem. Die Sommermode 2021 bietet ganz ungewohnte Einsichten in Form von subtil arrangierten Cut-Outs. Diese sitzen seitlich an der Taille, an den Schultern oder auch am Rücken und gewähren so wohl dosierte Einblicke ohne zu viel Haut zu zeigen. Dieser Meinung sind auch Victoria Beckham, Prada und Self-Portrait, die Shirts mit etwas anderen Ausschnitten zeigen.

Kurz und bündig

Ebenfalls Haut zeigen die neuen Crop Tops, die gewohnt kurz und bauchfrei daher kommen. Neu ist die Sport-Top- Bustier- oder Bralette-Anmutung. In der Freizeit sexy mit Shorts, lässig mit Mom-Jeans oder verspielt mit Tüllrock, werden sie mit einer taillenhoch geschnittenen Hose und einem klassischen Blazer bürotauglich.

Klare Ansagen

Wenn du etwas zu sagen hast, dann tu es doch einfach. Oder du trägst deine Aussage für jeden sichtbar vor dir her. Als Statement-Print auf deinem T-Shirt. Was aus den Streetstyles schon lange nicht mehr wegzudenken ist, ist dieses Jahr ein ganz offizieller Modetrend. Dieser Meinung bin nicht nur ich, sondern u.a. auch Balenciaga, Off White und Acne Studios.

Der Klassiker unter den Statement-Shirts ist dabei ein catchy Spruch auf cleanem Untergrund und funktioniert natürlich so gut wie eh und je. Neuer ist das Spiel mit verschiedenen Schriftgrößen und -arten und die Kombination mit quietschbunten Drucken und Foto-Prints. Das Aufeinandertreffen von markanten Sprüchen mit zarten, fast schon fragil anmutenden Prints – gerne mit floralen Elementen – mag eine ungewohnte Kombination sein, funktioniert deswegen aber umso besser.

Wo wir gerade über Kombinationen sprechen: Kombinieren kannst du dein Statement-Shirt zu so ziemlich allem, wonach dir gerade der Sinn steht, modisch sind da keine Grenzen gesetzt. Wenn du deinem Chef während der nächsten Videokonferenz nicht unbedingt deine Sichtweise zum Patriarchat mitteilen möchtest, trag einfach einen akkuraten Blazer oder einen leichten Cardigan darüber. Beim nächsten Familientreffen werde ich dies allerdings bewusst unterlassen, um Onkel Jens-Christian zu verstimmen und Schwiegermutti heimlich zu erfreuen.

Popkultur und große Meister

Wir bleiben beim Thema Print. Zugegeben, es ist nicht wirklich neu, seiner Liebe Ausdruck zu verleihen, indem man ein Shirt mit dem Konterfei des Lieblingssängers, der Lieblingsschauspielerin, der Lieblingsband oder sonst eines Lieblings trägt. Und auch Sportvereine, Kinofilme, Fernsehserien und Videospiele dürfen sich hier einreihen. Der lange Zeit nicht ganz zu unrecht als nerdig verschrieene Trend setzt sich seit Jahren immer weiter durch und ist schon nicht mehr wegzudenken.

Und warum auch? Lasst uns doch unbeschwert den inneren Nerd zelebrieren! Wirklich neu ist aber der Trend hin zu alten und nicht ganz so alten Meistern. So sieht man immer häufiger Werke von Frida Kahlo, Pablo Picasso, Botticelli, Leonardo da Vinci, Vincent van Gogh – Ich liebe, liebe, liebe, liebe seine Sonnenblumen! – Salvadore Dalí, Henri Matisse und anderen großen Künstlern der Geschichte auf Shirts prangen. Alles für die Kunst!

Foto / Quelle: (c) unsplash