Gesund, clever und lecker: Meal Prep

Zu fettig, zu schwer, zu einfallslos: Kantinenessen hat in Deutschland einen schlechten Ruf. Das zeigte auch eine Umfrage des Magazins „Men’s Health“ aus dem Jahr 2008. Laut dieser fanden 41 Prozent der insgesamt 1.535 Befragten das Essen in ihrer Kantine bestenfalls „mittelmäßig“ (34 Prozent) oder gar „richtig schlecht“ (7 Prozent). Doch es gibt eine Alternative: Mit Meal Prep ist man auf die Kantine ebenso wenig angewiesen wie auf den Stehimbiss um die Ecke.

Was ist Meal Prep eigentlich?

Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Essen vorbereiten“. Meal Prep ist also nichts anderes als das gute alte Vorkochen und es gibt eine ganze Reihe von Argumenten, die dafür sprechen: Man weiß zum Beispiel genau, woraus das Essen besteht. Keine versteckten Geschmacksverstärker, kein verborgener Zucker, wenig Kohlenhydrate oder Fett.

Deshalb ist es mit Meal Prep so einfach, gesund zu essen. Das gilt vor allem dann, wenn man ein paar überflüssige Pfunde verlieren will. Denn auswärts essen – ganz gleich, ob am Imbiss oder in der Kantine – gilt als Diätkiller. Vorkochen ist aber nicht nur gesund und kann bei einer Diät unterstützen, man spart überdies auch Zeit und Geld damit.

Im Prinzip sind alle Lebensmittel für diesen Food-Trend geeignet, die man gut für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren kann. Dazu gehören Suppen, Pastasaucen, Reisgerichte, Eintöpfe und vieles mehr. Dazu noch eine Portion Kreativität und ein wenig Planung, und das Meal Prep kann starten.

Lecker und gesund - so wollen wir das
Lecker und gesund – so wollen wir das  (c) pixabay

Gut geplant ist halb gekocht

Organisation ist alles: Wer mit Meal Prep anfängt, sollte sich zunächst darüber klar werden, für welches Zeitintervall er vorkochen möchte. Denn danach richtet sich unter anderem der Einkauf. Am praktischsten ist es, für die ganze Woche vorzukochen und sich dafür einen festen Tag vorzunehmen. Für Berufstätige ist dafür sicherlich der Sonntag ideal.

Zuvor steht allerdings der Einkauf an. Damit man nicht zu viel, zu wenig oder das Falsche kauft, ist ein Einkaufszettel unbedingt zu empfehlen. Dafür ist es erforderlich, einen Speiseplan für die kommende Woche zu schreiben. Hierbei ist Kreativität gefordert, denn gesunde Abwechslung ist ein Muss. Wer mit Meal Prep anfängt, sollte unbedingt auch luftdicht verschließbare Behälter auf die Liste schreiben.

Meal-Prep-Profis kaufen übrigens nicht nur für eine Woche ein, sondern legen sich einen Grundstock an. Dazu gehört Tiefkühlgemüse genauso wie Fleisch oder Fisch. Dieser Vorrat ist auch hilfreich, wenn man mal einen Tag bei der Planung vergessen hat.

Apropos vergessen: Machen Sie sich eine Handy-Notiz, damit Sie morgens den Behälter mit dem gekochten Essen tatsächlich in die Tasche packen. Vor allem, wenn man gerade erst mit Meal Prep angefangen hat, vergisst man die vorbereiteten Speisen leicht. Übrigens: Man muss den Meal-Prep-Trend gar nicht nur aufs Mittagessen beschränken, sondern kann auch sein Frühstück auf diese Weise vorbereiten.

Besonders beliebt ist selbst gemachtes Porridge aus vielen gesunden Zutaten. Für das Porridge einfach Haferflocken über Nacht in Milch oder einer Milchalternative einweichen lassen. Dazu frisches Obst in einem separaten Behälter mitnehmen, im Büro das Porridge in der Mikrowelle erwärmen, Früchte dazu – fertig ist ein Powerfrühstück.

Foto / Quelle: Photo by jelly on Pixabay

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